Archiv 2009
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15. Dezember 2009
Turbo-Forstwirtschaft

Regelrecht Rekord verdächtig ist eine Maßnahme zwischen Edelsfeld und Boden abgelaufen.
Ein Waldbestand an der Kreisstraße hatte sich zu einem Verkehrssicherungsproblem entwickelt, nachdem ein Hinterlieger einen extrem starken Eingriff in seinem Wald vor Jahren durchgeführt hatte. Immer wieder blockierten geworfene Bäume die Straße.
 
Schließlich wollten die zwei betroffenen Waldbesitzer nicht mehr tatenlos zusehen, wie sich ihr Bestand weiter auflöst und sich das Gefahrenpotential für die Straße weiter erhöht. In enger Absprache mit den Waldbesitzern und dem zuständigen Revierleiter Stefan Binner führte die WBV Sulzbach-Rosenberg den Einschlag durch, räumte den Bestand, vermarktete das Holz, sorgte für rasche Holzabfuhr und organisierte schließlich die Anpflanzung einschließlich Zaunbau.
 
Die ganze Maßnahme dauerte vom Beginn des Einschlags bis zum Schließen des Zauns knappe drei Wochen.
 
 
14. Dezember 2009
Verbiss ist auch Thema im aktuellen Bericht des Obersten Bayerischen Rechnungshofes

Originalauszug aus dem Bericht:
 
Defizite beim Schutz des Waldes (TNr. 28)
Angefressen: Der Wald
 
Seit Jahrzehnten befasst sich der ORH mit diesem Thema. Die Verbissbelastung durch Wild in den Wäldern ist nach wie vor untragbar hoch. Das verletzt den gesetzlichen Grundsatz ”Wald vor Wild”. Das Landwirtschaftsministerium muss endlich eingreifen.
Der Vollzug wird durch die unterschiedlichen Zuständigkeiten erschwert: Die Forstbehörden sind für den Wald zuständig und erstellen sog. ”Verbissgutachten” und darauf aufbauend Abschussempfehlungen. Die Jagdbehörden stellen Abschusspläne auf, kontrollieren aber nicht konsequent, ob diese auch eingehalten werden. Der ORH fordert durch eine Gesetzesänderung die Zuständigkeiten einheitlich auf die Forstbehörden zu übertragen.”

Ausführlicher Bericht zum Thema "Defizite beim Schutz des Waldes kann im Jahresbericht 2009 des Bayerischen Obersten Rechnungshof auf den Seiten 142 - 147 nachgelesen werden.
(Quelle:
http://www.orh.bayern.de/files/Jahresberichte/2009/JB2009.pdf).
 
 
04. Dezember 2009
LBG bestätigt sicheren Zustand der WBV-Maschinen

Auf Wunsch der WBV hat die Land- und Forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben, vertreten durch die Herren Allinger und Kohler eine sicherheitstechnische Besichtigung der WBV-Maschinen und Geräte durchgeführt. Die Überprüfung auf den Maschinenstandorten Welluck, Haghof, Ödgodlricht, Pickenricht, Gebenbach und Atzmannsricht bestätigte einen einwandfreien Zustand der Maschinen.
Die Mitglieder werden aber auch darauf hingewiesen, die Maschinen unter Achtung der Vorsichtsmaßnahmen (Bedienungsanleitung beachten) zu bedienen (z.B. Spalter, Häcksler), sich im Werkzeugwirkbereich vorsichtig zu verhalten (z.B. Schäl- u. Spitzmaschine) und Schutzausrüstung zu tragen (z.B. Freischneidegeräte). Bei der Arbeit mit den Seilwinden gilt für das Bedienen als sicherer Platz der Fahrersitz. Die Bedienseile der Seilwinden werden auf Anregung der LBG deshalb verlängert.

Mit der Überprüfung der WBV-Maschinen und Geräte durch die LBG soll dokumentiert werden, dass den WBV-Mitglieder ein sicheres Arbeiten mit technisch einwandfreien, auf Höhe der Zeit befindlichen Maschinen ermöglicht wird. Auch mit den laufenden Ersatzbeschaffungen wird verhindert, dass veraltete Maschinen mit entsprechender Unfallgefahr draußen verwendet werden.

Den Maschinenwarten muss an dieser Stelle im Namen der Mitglieder für ihre vorbildliche Arbeit großes Lob und Dank ausgesprochen werden.
 
 
18. August 2009
Mini-Tornado schlägt Schneise der Verwüstung in Steinling

Sturmverhau

Sturmschaden nach Gewitter

Sturmschaden

0

1

2

Beindruckende Dimension der Wurzelteller

Nachbarbestand ohne Schaden

Sturmverhau

3

4

5

Eine meteorologische Seltenheit in unseren Breiten - eine Windhose - hat am Montag Abend in und bei Steinling für abgedeckte Dächer, entwurzelte Bäume und weitere Schäden im Dorf gesorgt. Im Wald hat der Minitornado eine 40 Meter breite Schneise geschlagen, auf der die abgebrochenen oder entwurzelten Bäume zum Teil meterhoch aufgetürmt wurden. Der ganze Spuk dauerte kaum eine Minute. Außerhalb der unmittelbaren Bahn der Windhose traten keine nennenswerten Schäden auf.
 
 
Bilder: Jörg Berendes
Auch aus dem Raum Atzmannsricht wurde von (kleineren) Sturmwurfschäden berichtet.
 
 
16. Juni 2009
WBV Sulzbach-Rosenberg übernimmt die forstliche Betriebsleitung und- ausführung im Stadtwald Auerbach

Ein weiterer Meilenstein markiert die erfolgreiche Entwicklung der Waldbesitzervereinigung Sulzbach–Rosenberg: Die WBV ist ab dem 1. Juli für die Betriebsleitung und -ausführung im Bürgerwald, dem Spitalwald und den Rechtlerwaldungen der Stadt Auerbach zuständig. Damit endet die 35-jährige Beförsterung durch die staatliche Forstverwaltung. Die WBV sieht in der “Vorarbeit des Forstamts” und in dem, durch die Stadt Auerbach in die Arbeit der WBV gesetzte Vertrauen eine Steilvorlage für die weitere vorbildliche Bewirtschaftung des Stadtwaldes. Diese soll nach naturnahen Waldbaugrundsätzen in weiterhin enger Zusammenarbeit mit der staatlichen Forstverwaltung durch das forstlich qualifizierte Personal der WBV erfolgen und so die vielfältigen Funktionen des Stadwaldes für die Bürger von Auerbach sicherstellen.
 
 
12. Juni 2009
WBV und Gemeinde Edelsfeld beschließen Hackschnitzelheizwerk

Nach langem Verhandlungsmarathon... Lesen Sie hier mehr (Bitte anklicken)
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