Archiv 2014
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17.12.2014
Der aktuelle Holzmarkt
 
Süddeutschland hat nach wie vor die höchsten Rohholzpreise der Welt. Trotzdem zeigten die bayerischen Waldbesitzer eine gewisse Müdigkeit im Holzeinschlag. Der Ifo-Konjunkturbericht für Holzgewerbe und Holzgroßhandel lässt eine leichte Eintrübung der Wirtschaftslage erkennen. Grob zusammengefasst befinden wir uns momentan noch auf einem stabilen Niveau mit einer überwiegend hohen Nachfrage nach fast allen Sortimenten. Langholz und Palettenholz werden besonders gesucht. Die derzeitige Witterung bremst momentan den Einschlag, bereitgestellte Hölzer fließen dementsprechend schnell ab.
 
Für die anstehende Einschlagssaison gehen wir von einem weithin stabilen Holzmarkt aus, den es zu Nutzen gilt. Am Preisniveau hat sich seit der Veröffentlichung im letzten Waldboten nichts geändert.
Angesichts der politischen Lage und den Aussichten in der Weltwirtschaft zeigen die Tendenzen am Holzmarkt aber mittelfristig wohl eher nach unten.
 
 
22.11.2014
Mitgliederversammlung wählt neue Vorstandschaft
 
Bei der Jahreshauptversammlung der WBV Sulzbach-Rosenberg am 21.11.2014 in Hahnbach haben die Mitglieder mit einem einstimmigen Votum eine neue Vorstandschaft gewählt. Der bisherige 1. Vorsitzende Harald Pilhofer, er stand nicht mehr für eine Wahl zur Verfügung, konnte somit das Zepter der WBV an den neu gewählten 1. Vorsitzenden Robert Pirner aus Riglashof übergeben. Robert Pirner kommt im wahrsten Sinne des Wortes als “Insider” in die Vorstandschaft, arbeitet er ja bereits seit 1 1/2 Jahren in der WBV-Geschäftsstelle mit.
 
WBV-Vorstandschaft-2014_klein
Eine entschlossene Mannschaft: der neue 1. Vorsitzende Robert Pirner (2. v. r.) mit seinen Vorstandskollegen (v. l. n r.) Beisitzer Gerhard Übler, Stifterslohe, Beisitzer Erwin Kolb, Niederricht, 2. Stellvertreter Hans Lindner, Ohrenbach, Beisitzer Alfons Hubmann, Schalkenthan, Kassenprüfer Peter Gradl, Unterweißenbach, Beisitzer Herbert Pilhofer, Haghof, und rechts außen 1. Stellvertreter Markus Graf. Nicht im Bild ist Kassenprüfer Simon Lösch aus Godlricht. (Bild: Andreas Heckel)
 
 
12.11.2014
SVLFG - Lehrgang “Sichere Bewirtschaftung des Waldes”
 
die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft bietet allen Waldbesitzern in Almesbach bei Weiden vom 25. bis 26. November einen zweitägigen Aufbau-Lehrgang  zum landwirtschaftlichen Unternehmermodell Fachbereich Forst an.
Thema ist die sichere Bewirtschaftung des Waldes.
Es kann auch ohne vorherigen Besuch eines Grundseminares an diesem Aufbau-Lehrgang teilgenommen werden. Die Veranstaltung ist kostenlos inklusive Essen.
Nähere Informationen und Anmeldung bei Frau Monika Maier, Telefon 0871 696-440.
 
Link zu allen Seminaren im Bereich Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben: 
http://www.svlfg.de/30-praevention/prv06_lehrgaenge-schulungen/01_landwirtschaft/trg06/index.html
 
 
10.11.2014
Einladung zur Jahreshauptversammlung
 
Tag:Freitag, den 21. November 2014
Beginn:19:30 Uhr
Ort:Gasthaus „Ritter“ in Hahnbach

Tagesordnung:
1)Begrüßung
2)Bericht des 1. Vorsitzenden Harald Pilhofer
3)Bericht der Geschäftsführer Jörg Berendes und Uwe Gmach
4)Kassenbericht von Hubert Irlbacher, Berata
5)Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft
6)Neuwahlen Vorstandschaft
7)Hauptreferat von Horst Gleissner, PEFC-Experte
„Stilllegungstendenzen im Wald – Wer hilft den Waldbesitzern?“
8)Grußworte
9)Wünsche und Anträge

Die Vorstandschaft bittet um zahlreiches Erscheinen.
 
 
01.11.2014
Praxiskurse für Wartung der Motorsäge
 
Wer vor der Wintersaison seine Motorsäge auf Vordermann bringen oder aber das geschundene Stück jetzt einmotten möchte, sollte sich einen der beiden Wartungskurse nicht entgehen lassen. Die Kurse werden in der Werkstatt des AELF Amberg, Hockermühlstr. 53, für 6 bis 8 Teilnehmer abgehalten:
  • Donnerstag, 13.November 2014, 8:30-14:00 Uhr
  • Dienstag, 09.Dezember 2014, 8:30-14:00 Uhr

Anmeldung ist erforderlich bei Hans Eiber unter 09621-9608-28 oder 0173-5730743 !!!

 
18.06.2014
Waldbegang in Etzelwang zum Thema “Erschließung und Waldpflege im steilen Gelände”
 
Forstrevier Sulzbach und Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg w. V. bieten zusammen einen Waldbegang zum Thema “Erschließung und Waldpflege im steilen Gelände” an. 
 
Anhand des Gemeindewalds von Etzelwang wird über die wirtschaftliche Anlage von Rückewegen, deren Zweck und Nutzen informiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung sollen vier Jahre nach einer, damals unter den Bürgern teils heftig kommentierten, Durchforstungsmaßnahme im Privatwald erste waldbauliche Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden.
 
Zu gewinnen gibt es im zweiten Teil des Waldbegangs ein Forstmarkierspray für denjenigen, der bei einer Schätzung der richtigen Antwort am nächsten kommt.
 
Es informieren der staatliche Revierleiter Volker Binner und der WBV-Geschäftsführer Jörg Berendes. Mit von der Partie ist Bürgermeister Roman Berr. Eingeladen sind alle Waldbesitzer und am Thema “naturnaher Waldbau” Interessierte.
 
Treffpunkt ist am Freitag, den 20. Juni um 15:00 Uhr am Freibad-Parkplatz in Etzelwang.
 
 
23.05.2014
Borkenkäferschwärmflug hat eingesetzt
 
Das Borkenkäfer-Monitoring im Landkreis meldet, dass der lang erwartete Schwärmflug des Buchdruckers jetzt eingesetzt hat. Es besteht die Gefahr des frischen Stehendbefalls. Ab sofort sollten deshalb zu aller erst im Bereich der alten Borkenkäfernester nach dem braunen, zimtfarbenen feinen Bohrmehl Ausschau gehalten werden. Es befindet sich auf Rindenschuppen , Spinnweben und Blättern am Stammfuß frisch befallener Fichten. Die befallenen Bäume sind unverzüglich einzuschlagen und abzutransportieren. Hilfestellung zur Thematik leisten die Revierleiter und Ihre WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
 
15.05.2014
Die Holz-Lüge: WDR-Sendung vom 12.05.2014

Einen stetig wachsenden Anteil des Holzes verfeuern wir als Scheitholz im Ofen oder es wird zu Pellets gepresst. Die Nachfrage nach Gemütlichkeit und vermeintlich grüner Wärme steigt und wird auch staatlich gefördert. Die Folge: Ausgebuchte Motorsägenkurse, Wartelisten beim Förster und Absatzrekorde bei den Holzhändlern.
Über die Auswirkungen des Brennholz-Booms berichtet eine Reportage im WDR, der unter folgenden Link in der Mediathek des WDR abrufbar ist:
Holzlüge (Bitte klicken)
Einigen fachlichen Schwächen der Reportage zum Trotz: Wir als Waldbesitzer müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir - die wir ernsthaft unseren Wald, nachhaltig und naturnah bewirtschaften - wegen den Machenschaften mancher professionellen Brennholzhändler von der Öffentlichtkeit schnell  in einen Topf geworfen werden.
 
 
15.05.2014
Aktuelle Lage beim Borkenkäfer
 
Das derzeit eher wechselhafte und kühle Wetter mag unser spezieller Freund nicht sonderlich. Aber er nutzt die sonnig warmen Tage. So gab es bisher keinen akuten Schwärmflug, sondern einen eher sehr Verzettelten. Im Brutholz finden sich teils Fraßbilder mit bereits halb fertigen Larvengängen, teils erst frisch angelegte Rammelkammern - und so ziemlich alle anderen Stadien dazwischen. Dies wird folglich zu einem stark ausgedehnten Zeitraum des Schwärmens der 1. Generation führen, von den Geschwisterbruten ganz zu schweigen. D.h. es wird keine klassischen "gefährlichen" Zeiten geben, wo besonders auf frischen Stehendbefall geachtet werden kann oder spezielle Wochen wo es besonders sinnvoll ist, auf Bohrmehlsuche zu geben, sondern es wird kontinuierlich schwärmbereite Käfer geben, die jeden Tag mit günstigem Wetter nutzen können.

Was uns bisher gerettet hat, war das doch eher durchwachsene Wetter und vor allem die teils kräftigen Niederschläge, die es ermöglichten, dass die Fichte eine gewisse Menge Harz (= Verteidigungswaffe gegen den Borkenkäfer) bilden konnte.

Wenn es dieses Jahr einen Sommer gibt, der seinen Namen verdient, dann wird es spannend! Wenn nicht, "entspannt".

Wir werden es abwarten müssen.

Michael Bartl
Der Käfer-Späher aus Kastl
 
 
17.03.2014
Die Wald-Natur für sich arbeiten lassen
Förster erklären den Weg zu einer erfolgreichen Naturverjüngung

Unter dem Motto „Wege zu einer erfolgreichen natürlichen Wald-Verjüngung“ luden am letzten Sonntagvormittag Förster Volker Binner vom AELF Amberg und Jörg Berendes, Geschäftsführer der WBV Sulzbach-Rosenberg, zu einem Waldbegang in die Wälder um Erkelsdorf und Pilgramshof.
Wie schafft es ein Waldbesitzer, ein dichtes finsteres Altholz in einen jungen, stabilen und artenreichen Mischwald zu überführen? Welche Bäume müssen entnommen werden und wann? Um Fragen wie diese für und mit Waldbesitzern zu diskutieren und zu beantworten,  fanden sich knapp 50 Teilnehmer zu einem Waldbegang zusammen.

Auf den Standort kommt es an
Zu Beginn informierte Forstanwärter Martin Holzäpfel über Ansprüche der verschiedenen Baumarten sowie die Rolle des Waldbodens beim Arbeiten mit Naturverjüngung. Junge Buchen und Tannen kommen mit den typischen Waldböden im kalkreichen Jura westlich von Sulzbach gut zurecht. Die Kiefer bekommt bei nährstoff- und wasserreichen Böden zu dicke Äste, was die Holzqualität mindert. Ist viel Kalk vorhanden, wird die Fichte oft Kernfaul. In gut durchwurzelbaren Böden auf Kuppen fühlt sich die Lärche sehr wohl.
Damit junge Bäume keimen können, bedarf es einem Mehr an Licht. Dies bedeutet, so Binner, dass zum Einleiten der Verjüngung zuerst eine Durchforstung im Altbestand durchgeführt wird. Anschließend beginnen die verbliebenen Altbäume verstärkt Samen zu bilden und diese auf den Waldboden abzuwerfen. Frisch gekeimt, bekommen die jungen Bäumchen so auch die ersten Sonnenstrahlen ab.

Spiel mit dem Licht
Ist die Verjüngung der gewünschten Baumarten geglückt, beginnt das „Spiel mit dem Licht“. Durch gezielte Lichtgabe, d.h. durch weitere Entnahme von Altbäumen, können die Mischungsanteile der neuen Waldgeneration gesteuert werden. So genannte „Schattbaumarten“ wachsen auch in dunkleren Bereichen und können sich bei spärlich Licht gegenüber anderen lichtbedürftigeren Baumarten durchsetzen. Lichtbaumarten hingegen, können viel Licht in großes Höhenwachstum umsetzen. Wer als lichtbedürftigere Mischbaumarten - wie Fichten oder Ahorn oder Kirschen - in der Verjüngung beteiligen will, muss beizeiten “beim Holz machen über der Verjüngung Gas geben”, so Jörg Berendes
Welche Bäume aus dem Altbestand dafür entnommen werden müssen, veranschaulichte Jörg Berendes, Mit Sprühfarbe markierte er entsprechende Buchen und Fichten und fand mit einer vorsichtigen Vorgehensweise die Zustimmung des Waldbesitzers, der ebenfalls am Begang teilnahm.

Naturverjüngung schlägt Pflanzung
Als gebürtiger Schwabe, sehr auf die Kosten achtend, rechnete Holzäpfel die finanziellen Vorteile der Naturverjüngung gegenüber einer Pflanzung auf. Werden die Kosten für Pflanzen und die Arbeit eingerechnet, kostet ein junger Buchenwald „von Menschenhand gemacht“ rund 5.000,- € je Hektar mehr als eine natürliche Verjüngung - die ist nämlich kostenlos und wird von der bayerischen Forstverwaltung zusätzlich mit rund 1000 Euro/Hektar gefördert. Hier ergänzte Berendes noch mit dem Vergleich von Jagdpachteinahmen (3 bis 5 €/ha/Jahr) im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Wildzaunes (2.500 €/ha) ein.
Berendes betonte am Schluss, dass zu einer erfolgreichen Naturverjüngung verschiedene Faktoren ineinander greifen müssen. Dazu braucht es zuerst einen selbstbewussten Waldbesitzer, der an einer nachhaltigen positiven Entwicklung seines Waldbesitzes interessiert ist. Hinzu kommen die kostenlose Beratung eines engagierten Revierleiters, die Begleitung durch die eigene WBV mit angepasster Forsttechnik bis hin zur optimalen Holzvermarktung. Eine gewichtige Rolle kommt aber auch dem tatkräftigen Jäger zu. Bei zu hohem Wildtierbestand, fressen vor allem Rehe an jungen Bäumen die Knospen ab, was zu einer Entmischung und letztendlich zu instabileren Wäldern führt. Aktive Jagd unterstützt den Waldbesitzer auf seinem Weg zu klimatoleranten, stabilen und nicht zuletzt ertragreichen Mischwäldern.
 
 
06.03.2014
"Natürliche Verjüngung im Wald - ein Erfolgsrezept"
 
Einladung zum Waldbegang

Wann?
Sonntag, 16. März 2014, 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr

Worum geht´s?
Die natürliche Verjüngung von Waldbeständen, hat im Gegensatz zu kosten- und zeitaufwändigen Anpflanzungen erhebliche wirtschaftliche und waldbauliche Vorteile.
Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Naturverjüngung stellen sich jedoch viele Fragen:
• Wie werden Altbestände richtig „vorbereitet“, damit sich unter ihnen die neue Waldgeneration einstellt und ausreichend wächst?
• Wie wird die Baumartenzusammensetzung in der Verjüngung gesteuert?
• Wann muss nachgelichtet werden und wie stark?

An mehreren Waldbeständen zeigen wir Ihnen unterschiedliche Stadien vom „Verjüngungshieb“, zur Einleitung der Verjüngung, bis zum Nachlichten über bereits vorhandenem Jungwald.
 
Naturverjüngung kann ab einem Anteil von 30% Laubholz mit 1000 Euro/Hektar gefördert werden.
 
Ein junger Baum aus Naturverjüngung ist gratis (Baumschulpflanze: 70 Cent bis 1€). Auf diese Weise entstehen „Wildlinge“, welche dann ausgezogen und verpflanzt werden können.

Treffpunkt?
Treffpunkt ist die Ortsmitte von Erkelsdorf.
 
Aus aktuellem Anlaß gibt es auch noch Infos zu den neuesten Entwicklungen am Holzmarkt.
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