Bereitstellung
Obere Gartenstr. 3
92237
Sulzbach-Rosenberg
 
Tel. 09661-876687
Fax 09661-8119755
Email
 info@wbv-sulzbach-rosenberg.de
 
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oder nach Vereinbarung

Wichtige Grundsätze zur Holzbereitstellung

 

Holz muss, wie jedes andere Produkt auch, kundenfreundlich präsentiert werden.

 

Folgende Punkte sollten als Minimalanforderung bei der Bereitstellung von Rohholz unbedingt beachtet werden:

  • Die Mitgliedsbetriebe der WBV Sulzbach-Rosenberg sind nach PEFC zertifiziert. Damit gelten die Bestimmungen der PEFC-Zertifizierung auch für die Arbeiten im Wald (z. B. Anlage und Einhaltung von Rückegassen, Verwendung von Bio-Sägekettenöl, UVV ...). Siehe dazu auch Waldbote 1/2007 Seite 16.
     
  • Vor Einschlagsbeginn nochmals aktuelle Sortierung beim Geschäftsführer nachfragen! Sortimente und Aushaltungskriterien können sich ändern.
     
  • Aushaltungskriterien bei der Aufarbeitung müssen genauestens eingehalten werden! (Länge plus Übermaß, Mindest-Zopf/Höchst-Zopf, Geradschaftigkeit, etc.).
     
  • Gebrochenes, gesplittertes Sägerundholz großzügig gesund sägen (versteckte Faserrisse).
     
  • Der Waldbart ist abzuschneiden, die Wurzelanläufe sind walzenförmig beizusägen. Äste sind stammeben abzusägen, keine Aststummel belassen.
     
  • Lagerung: immer an ganzjährig LKW-fahrbarer fester Straße (Bedeutung Waldwegebau!), Lichtraumprofil der des Lagerplatzes und der Straße muss frei sein! Faustregel: 4 x 4 (= 4 Meter Breite mal 4 Meter Höhe). Am besten ist Durchfahrtmöglichkeit. Ansonsten muss eine ausreichende Wendemöglichkeit gegeben sein.
     
  • Keine Polterung unter Strom- oder Telefonleitungen.
     
  • Polterung auf ausreichend starken Unterlagen, bei Stammholz dickes Ende in Abfuhrrichtung.
     
  • Bei maschineller Entrindung von Stammholz: Platzbedarf (1 Polterlänge) hinter dünnem Ende beachten.
     
  • Käfergefahr besonders im Frühjahr im Auge behalten. Mit verzögerter Abfuhr rechnen. Nötigenfalls Schutzspritzung veranlassen.
     
  • Einheitliche Lose (Baumarten, Sortimente) bereitstellen. Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Nachbarn nutzen.
     
  • Baumarten, bei Abschnitten auch Längen, wegen unterschiedlicher Verwendung getrennt lagern (Ausnahme z. B. Verpackungsholz und Industrieholz). Auf saubere, bündige Polterung ein Auge haben.
     
  • Mindestmenge: 1 LKW / Lagerplatz (25 – 30 fm) je Sortiment (mit gleicher Länge und gleicher Holzart). Ausnahme: ½ LKW mit Geschäftsführer absprechen.
    Tipp: mit Nachbarn gemeinsamen Lagerplatz bestücken.
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