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12.05.2021
Aktuelles: Forstschädenausgleichsgesetz - Holzmarkt 2. Quart. 2021 - Situation Borkenkäfer - Bundeswaldprämie
 

Einschlagsbeschränkung nach dem Forstschädenausgleichsgesetz seit 23. April 2021 in Kraft

Ordentlicher Fichteneinschlag ist auf 85 % begrenzt

Mit dieser Information an unsere Empfänger des WBV-Newsletter wollten wir eigentlich noch warten bis die Gespräche zwischen den Ministerien und Verbänden zur Einschlagsbeschränkung und wegen der momentanen Situation am Holzmarkt abgeschlossen sind. Bislang gibt es leider nichts Neues zu berichten. So gilt jetzt der Stand wie folgend beschrieben.

Die Entscheidung zur Begrenzung des regulären Einschlags wurde letztes Jahr inmitten der Borkenkäferproblematik getroffen. Diese Begrenzung gilt bundesweit. Nun hat sich zwar die Situation am Holzmarkt besonders in Baden-Württemberg und Bayern zwischenzeitlich grundsätzlich geändert, Fakt aber ist momentan, dass die Einschlagsbeschränkung nach dem Forstschädenausgleichsgesetz in Kraft ist und die jüngsten Gespräche daran nicht geändert haben.

Aufgrund der starken Borkenkäferschäden haben das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bundesrat am 26. März 2021 beschlossen, den ordentlichen (planbaren) Fichtenholzeinschlag zu begrenzen. Für das laufende Forstwirtschaftsjahr, also vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021, ist der Einschlag für Fichte auf 85 % des durchschnittlichen Einschlags der Jahre vom 01.10.2013 bis 30.09.2017 begrenzt. Es ist also der tatsächliche durchschnittliche Einschlag der Holzart Fichte relevant, den der einzelne Waldbesitzer in diesen vier Jahren getätigt hat. Aber wer unserer Waldbesitzer nutzt jährlich den Zuwachs in seinem Wald. Bei uns ist der sogenannte aussetzende Betrieb üblich.

Deswegen kann alternativ dazu auch der steuerliche Hiebsatz von 5 fm/ha/Jahr zur Berechnung der momentan möglichen Fichteneinschlagsmenge herangezogen werden.

Beispielsweise für einen Forstbetrieb mit einer gesamten Waldfläche von 8 Hektar ergibt sich folgende Menge: 

5 fm/ha x 85% = 4,25 fm/ha

4,25 fm/ha x 8 ha = 34 fm Fichte maximal

In der Praxis aufgeteilt ergäbe dies geschätzte 25 fm Stammholz = 1 LKW und ca ¼ der Gesamtmenge ist Industrieholz/Brennholz = 9 fm.

 

Wichtig: die ordentliche Holzeinschläge des laufenden Forstwirtschaftsjahres 20/21, also der Fichtenfrischolzeinschlag seit 01.10.2020, der bereits vor Inkrafttreten der Einschlagsbegrenzung erfolgt ist, sind auf den beschränkten Holzeinschlag der Holzart Fichte des Forstwirtschaftsjahres 2021 anzurechnen. Sollte jemand seinen beschränkten ordentlichen Holzeinschlag bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung am 23. April 2021 bereits überschritten haben, so bleibt dies für den Waldbesitzer ohne Folgen. Weitere Fichtenmengen sind aber nicht möglich. In Oberbayern wurden bereits wegen Verstößen gegen die Einschlagsbegrenzung empfindliche Strafen gegen Waldbesitzer und Unternehmer verhängt und das illegale Holz beschlagnahmt. Wir können nur appellieren, diese Verordnung ernst zu nehmen.

Deutlich herausgestellt muss aber werden, dass die Einschlagsbeschränkung nur für planmäßige Fichtenhiebe gilt. Käferholzeinschläge oder Kieferndurchforstungen unterliegen nicht der Einschlagsbeschränkung!

Für die steuerliche Behandlung mit Bildung steuerfreier Rücklagen, Pauschsatz für Betriebsausgaben bis hin zu Regelungen über Stundungsmöglichkeiten der Vermögensabgabe bei einer Einschlagsbeschränkung informieren Ihre Steuerberater als Fachleute, die davon etwas verstehen ;-)

 

Praxisnaher und praktikabler Vollzug notwendig!

Zu der Thematik „Verordnung über die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags im Forstwirtschaftsjahr 2021“ (HolzEinschlBeschrV2021) schreibt der Bayerische Waldbesitzerverband  in seinem Waldbrief-Extra vom Mai 2021:

„Der Bayerische Waldbesitzerverband steht derzeit in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, um eine praxisnahe Lösung bei der Umsetzung der HolzEinschlBeschrV2021 zu erreichen. Insbesondere für den Kleinprivatwald müssen praktikable Lösungen ermöglicht werden. Die derzeitige Bundesregelung führt im Kleinprivatwald (und damit auch bei den Forstzusammenschlüssen) zu einem faktischen Einschlagsstopp und zu unzumutbaren wirtschaftlichen Härten. Gleichzeitig ist es dringend notwendig, den Waldumbau in klimastabile Bestände fortzusetzen. Dieser wurde vielerorts aufgrund der großen Kalamitätsmengen und dem desolaten Holzmarkt seit mehreren Jahren zurückgestellt. Dieses führte zu einem weiteren Vorratsaufbau in den Wäldern und damit zu einer weiteren Risikoerhöhung gegenüber Kalamitäten. Eine Überschreitung der Einschlagsbeschränkung kann zu einer Ordnungswidrigkeit nach der HolzEinschlBeschrV2021 und zu einem illegalen Holzeinschlag nach dem Holzhandelssicherungsgesetz führen. Damit verbunden sind ggfs. weitere förderrechtliche Konsequenzen.“

 

Holzmarkt

Wie sicherlich schon viele Waldbesitzer bemerkt haben, geht es momentan am Holzmarkt richtig rund. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in der Presse, im Radio oder Fernseher über die Holznot der Zimmerer und Schreiner u. v. m. berichtet wird. „Alles wird exportiert, uns bleibt nichts mehr“, so kann man es hören. Nur nebenbei bemerkt: Ohne die großen Holzexporte vor allem nach China mit deren niedrigeren Qualitätsansprüchen (im Gegensatz zum heimischen Markt) wäre der Holzmarkt mit dem Käferholzaufkommen schon in den letzten Jahren zusammengebrochen.

„Die Rundholzpreise für frisches Fichtenholz sind seit Jahresbeginn zwar gestiegen, aber im Vergleich zu der Erlösentwicklung in den Hauptsortimenten der Nadelschnittholzindustrie partizipiert der Waldbesitz nur zu einem geringen Maße an der guten Entwicklung. Noch immer klafft die Schere zwischen Rundholz- und Schnittholzpreisen beim Nadelholz auseinander“, so der Bayerische Waldbesitzerverband.

Die Holz verarbeitende Industrie produziert auf höchstem Niveau. Die Nachfrage nach Rohstoffen ist nicht nur bei Holz und nicht nur in Deutschland enorm, sondern weltweit. Entsprechend steigen in allen Branchen die Preise, ja es herrscht regelrechte Mangelwirtschaft. Andererseits sind die Säger mit Rundholz immer noch gut versorgt, die Geschwindigkeit der Holzabfuhr hat sich kaum erhöht.

 

Beim Rohstoff Holz ist vor allem die Fichte gefragt. So liegt der momentane Holzpreis jeweils bei 2B Güte BC für frische Fichte zwischen 87,- und 93,- € und für Kiefer zwischen 55,- und 73,- € je Festmeter. Auf der anderen Seite werden durch den hohen Einschnitt große Mengen an (billigen) Sägeresthölzern auf den Markt geworfen, so dass der Absatz von (teuerem) Wald-Industrieholz unter Druck steht.

Viele Mitglieder haben in den letzten Wochen die Gunst der Stunde bereits für Durchforstungsarbeiten genutzt. Zeitweilig liefen drei Maschinen parallel, zusätzlich noch Einschlagstrupps mit motormanueller Aufarbeitung. Für eine bessere Planung sind Voranmeldungen für den Einschlag im Sommer/Herbst schon jetzt erwünscht.

Leider bremst uns Waldbesitzer die gesetzliche Einschlagsbeschränkung in der Fichte nun doch etwas, sollte sich für Kleinwaldbesitzer nicht noch eine praktikable Lösung ergeben. Wie oben schon geschrieben: der Einschlag in der Kiefer ist nicht reguliert. Vielleicht ersetzen die Säger in den Wochen bis zum 30. September die (nicht/schlecht lieferbare) Fichte durch ein erhöhtes Kiefernaufkommen. Individuelle Informationen wie in der aktuellen Situation was umsetzbar ist, gibt`s wie immer in der WBV-Geschäftsstelle.

Das Schlimmste für einen Holz verarbeitenden Betrieb sind nicht hohe Rohholzpreise - das Schlimmste ist kein Holz zu bekommen.

 

Situation Borkenkäfer

Ein überdurchschnittlich kühler April und Start in den Mai haben bislang den ersten Schwärmflug weitestgehend verhindert. Aber hier gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! So haben die sehr warmen letzten drei Tage die Borkenkäfer sicherlich für sich nutzen können. Vor allem in wärmebegünstigten Lagen könnten vielleicht die ersten Bohrmehlspuren im Bereich der Käfernester vom letzten Herbst gefunden werden. Im Rahmen von Polterkontrollen konnte aber bislang in unserem Gebiet am lagernden Holz keine frischen Bohmehlhäufchen festgestellt werden. Konkrete Ergebnisse, ob der erste diesjährige Schwärmflug erfolgte, liefert das Borkenkäferfallen-Monitoring der LWF erst in ein paar Tagen. Trotz der für Borkenkäfer insgesamt feindlichen Witterung ist es natürlich noch viel zu früh, Entwarnung zu geben. Holzauge, sei wachsam!

 

Bundeswaldprämie

Die Antragstellung zur Bundeswaldprämie ist nach wie vor am Laufen. Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) arbeitet unter Hochdruck. Trotzdem kommt es im Einzelfall zu langen Wartezeiten bis die Bewilligung kommt. Das Positive daran ist die Tatsache, dass Fehler schneller zurückkommen.

Wie beim letzten WBV-Newsletter schon angesprochen gibt es nach wie vor Zeitgenossen, die Vorbehalte und Skepsis unter die Waldbesitzer streuen, letztendlich gar von der Antragstellung abraten. Deren Begründungen sind fast immer nicht nachvollziehbar bzw können leicht wiederlegt werden. Den Mitgliedern unserer Vereinigung raten wir nach wie vor, die Bundeswaldprämie in Anspruch zu nehmen und falls noch nicht geschehen, den Antrag bald zu stellen. Leichter sein Geld verdienen kann man als Waldbesitzer und WBV-Mitglied zur Zeit nicht. Bei Fragen zur Bundeswaldprämie steht den Mitgliedern das WBV-Team gerne zur Verfügung. Es gilt auch hier der Spruch: „Gäits zum Schmie und niat zum Schmiedl!“

 

09.02.2021
Bundeswaldprämie zügig beantragen
 
Der Bayerische Waldbesitzerverband gibt in einem Rundschreiben folgende Informationen weiter: „Seit November 2020 können Waldbesitzer die Zahlung der Bundeswaldprämie Höhe von 100 Euro pro Hektar Waldfläche beantragen. Insgesamt steht ein Fördervolumen in Höhe von 500 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), die das Zahlungsverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) abwickelt, hat im Januar 2021 eine Information zum aktuellen Stand veröffentlicht. Seit dem Start des Antragsverfahrens Ende November 2020 haben rund 57.000 private und kommunale Waldbesitzer die Prämie für bislang ca. 3 Millionen Hektar Wald beantragt. Die Summe der beantragten Mittel beträgt also bereits jetzt über die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel; die Summe der bewilligten Mittel beläuft sich aktuell auf über 60 Millionen Euro.

Die FNR berichtet ferner, dass ein hoher Anteil der gestellten Anträge formale Mängel aufweist bzw. fehlerhaft gestellt wird.“ Nebenbei bemerkt: Die WBV hat von den, im Auftrag für das Mitglied gestellt Anträgen noch keinen einzigen Fehler behafteten zurückbekommen oder wurde gar von der FNR komplett abgelehnt.

Bitte lesen Sie sich die Hinweise zur Antragstellung vollständig und genau durch. Diese finden Sie unter www.bundeswaldpraemie.de oder im letzten WBV-Infobrief. Um eine reibungslose Beantragung sicherzustellen weisen wir nochmals auf folgende Bedingungen hin:

  • Es muss der aktuelle und vollständige Bescheid der Berufsgenossenschaft (SVLFG) eingereicht werden (Bescheid 2020; alle drei Seiten). Sollte Ihnen der aktuelle Bescheid nicht mehr vorliegen, können Sie ihn bei der Berufsgenossenschaft erneut anfordern.
  • Die Mitglieder der WBV Sulzbach-Rosenberg nehmen im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft schon seit 20 Jahren an der PEFC-Zertifizierung teil. Die Zertifizierung ist neben den Beiträgen zur Berufsgenossenschaft die zweite Voraussetzung für den Erhalt der Bundeswaldprämie. Für die Beantragung der Prämie benötigen Sie eine entsprechende Bescheinigung der Zertifizierung über die WBV sowie eine Kopie der Rechnung über die PEFC-Teilnahmegebühr, die von der WBV entrichtet wurde. Die Bescheinigung / PEFC-Kopien erhalten Sie von uns auf Basis des komplett ausgefüllten Formblatts aus dem WBV-Infoschreiben Anfang Dezember. (Wer dieses nicht mehr hat, dem schicken wir es gerne nochmals per Mail als PDF-Datei.)
  • Nach erfolgreicher (Online-)Antragstellung erhalten sie von der FNR ein Bestätigungsmail mit einem Rücksendeblatt. Alle Nachweise müssen unter Verwendung dieses Rücksendeblattes postalisch bei der FNR eingehen. Unterlagen, die per E-Mail oder Fax übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
  • War alles korrekt erhält der Antragsteller abschließend per Mail einen positiven Bescheid. Der angefügte Zuschussabruf mit nochmaligen Abgleich der Bankverbindung ist zu unterschreiben und wieder an die angegebene Adresse einzuschicken. Um die Auszahlung zu beschleunigen, sollte auf den Rechtsbehelf verzichtet werden.
  • Anträge, die Anfang Dezember gestellt wurden, waren nach sechs bis acht Wochen fertig abgewickelt. So lange könnte es auch dauern, bis ein fehlerhafter Bescheid abgewiesen wird.

Seitens PEFC Deutschland wird von einem starken Zuwachs der zertifizierten Waldfläche berichtet. Vor dem Hintergrund des bisherigen Antragsvolumens ist zu befürchten, dass der Fördertopf vor dem Ende des Antragszeitraumes ausgeschöpft sein könnte.

Wir empfehlen allen Waldbesitzern, die die Bundeswaldprämie erhalten möchten, sich bald um eine korrekte und fehlerfrei Antragstellung zu bemühen.  Wie bereits bekannt, bietet die WBV auch einen „Vollservice“ für die komplette Abwicklung der Antragstellung an.

Leider kursieren viele Gerüchte im Zusammenhang Prämie und PEFC-Zertifizierung. Diese führen oftmals zur Verunsicherung der Waldbesitzer. Vielleicht soll gerade dies bezweckt werden um sich selber als „Experte“ darstellen zu können. Bei Fragen zur PEFC-Zertifizierung wenden Sie sich deshalb bitte an ihre WBV oder direkt an PEFC Bayern.

 
 
09.02.2021
Mitgliederbeitragseinzug – Bitte Kontoverbindung prüfen
 
Anfang April steht wieder der Einzug der Mitgliederbeiträge per Lastschrift an. Falls nicht schon geschehen werden die Mitglieder, deren Bankverbindung sich seit April 2020 geändert hat, gebeten die neuen Kontodaten der Geschäftsstelle mitzuteilen – am Besten schriftlich. Dadurch sollen Rücklastschriften, verbunden mit unnötigen Kosten für das Mitglied und müßige Arbeit in der Geschäftsstelle, vermieden werden.
 
 
09.02.2021
Aufwärtstrend am Holzmarkt hält an
 
Der zum Ende des IV. Quartals 2020 spürbare Aufwärtstrend am Holzmarkt scheint anzuhalten. Mittlerweile steht bei Fi, frisch, gesund, gerade, L2b wieder eine Acht vorne dran. Um die aktuellen Holzpreise zu nutzen nimmt die Einschlagstätigkeit merklich zu. Einschläge zum Bereinigung von Schadflächen sowie seit längerer Zeit geplante und immer wieder verschobene Pflegeeingriffe werden jetzt verstärkt angepackt. Weitere und individuelle Informationen wie immer in der WBV-Geschäftsstelle. Des Weiteren verweisen wir auf den Eintrag vom 21.12.20 weiter unten auf unserer Homepage.
 

21.12.2020
"Nachhaltigkeitsprämie Wald" - weitere Hinweise

Das zum Zurücksenden gedachte Formblatt des Infobriefs von Ende November  muss auf Seite 10 vollständig ausgefüllt und diese Angaben auf Seite 11 oben mit Unterschrift bestätigt werden. Dies gilt für alle Antragsteller.
Diejenigen, die ihren Antrag selbst online stellen, müssen den danach folgenden, entsprechenden Absatz in der Mitte der Seite 11 ankreuzen und mit ihrer Unterschrift in Seitenmitte bestätigen.
Mitglieder, die die WBV Sulzbach-Rosenberg mit der Abwicklung des Antrags auf die Bundeswaldprämie beauftragen wollen, müssen ab der unteren Hälfte der Seite 11 alle Kästchen bis einschließlich auf Seite 12 ankreuzen und auf schließlich auf Seite 12 unten unterschreiben. Bitte beachten Sie, dass wir als Bevollmächtigte eine Kopie des gesamten Berufsgenossenschaftsbescheids benötigen. Es reicht nicht nur die Seite 1 oder 3! De-minimis-Beihilfe-Empfänger müssen eine Kopie ihrer De-minimis-Bescheinigung an die WBV-Geschäftsstelle mitschicken. Der Vollständigkeit halber bitten wir auch um eine kurze, formlose Bestätigung, wenn Sie keine Deminimis-Beihilfe in den Jahren 2018/2019/2020 erhalten haben (z.B. “Hiermit bestätige ich, in den Jahren 2018/2019/2020 keine Deminimis-Beihilfe erhalten zu haben” - Datum, Unterschrift - fertig).
 
 
21.12.2020
WBV-Geschäftsstelle “zwischen den Jahren” telefonisch besetzt
 
Wegen der momentan laufenden Antragstellung auf die Bundeswaldprämie ist die WBV-Geschäftsstelle an den Werktagen auch “zwischen den Jahren” telefonisch für Fragen zur Prämie für die Mitglieder erreichbar. Wegen der aktuellen Coronabeschränkungen ist aber ein persönlicher Besuch in der Geschäftsstelle nicht möglich. Beachten Sie bitte auch, dass nur ein Mitarbeiter in der Geschäftsstelle anwesend ist und dieser nur ein Telefon bedienen kann. Wer nicht gleich durchkommt, muss es einfach später nochmals versuchen. Dies gilt vorab bis zum 10. Januar.
 
 
21.12.2020
Kurzinfo: Holzmarkt für das 1. Quartal 2021 mit Aufwärtstrend
 
In den Holzmarkt kommt so langsam etwas Bewegung. Möglicherweise spüren die ersten Holzkäufer, dass auch das, bislang alles dominierende Käferholz nicht immer zur Verfügung stehen wird. So gibt es mittlerweile wieder einen Preis für Käferholz und einen Preis für frisches Holz. Beiden ist gemeinsam, dass preislich draufgelegt wurde und dass Langholz deutlich(!) bevorzugt wird. Auch in den nicht mehr sägefähigen Sortimenten ist ein merklicher Preisanstieg zu verzeichnen.
 
Es wird vor allen beim Frischholz erwartet, nach Dimension und Qualität zu differenzieren und möglichst homogene Lose zu bilden. Mischlose - von schwach bis (Über-)stark - werden preislich schwächer bewertet.
So bewegen sich die Preise je Festmeter frei Waldstraße in der frischen Fichte zwischen 70,- und 79,- € (L2b, BC) und bei der Kiefer zwischen 55,- und 63,- € (L2b, BC). Käferholz liegt für Fichte und auch Kiefer zwischen 40,- und 45,- €. Preise wie immer zuzüglich MwSt. abzüglich WBV.
 
 
25.11.2020
"Nachhaltigkeitsprämie Wald" - Warnung vor “gutgemeinten” Tipps
 
Um die „Wartezeit bis zur Bescherung“ zu verkürzen finden Sie unter der Adresse https://www.bundeswaldpraemie.de/ alles rund um die Prämie.

Außerdem empfehlen wir allen Interessenten an der Bundeswaldprämie, sich die Richtlinie (https://www.bundeswaldpraemie.de/fileadmin/waldpraemie/dateien/BMEL_Nachhaltigkeitspraemie_Wald_web.pdf) schon vorab anzuschauen. Diese wird auch dem anstehenden Mitgliederrundschreiben beigelegt. Insbesondere verweisen wir auf den „Punkt 4 Leistungsvoraussetzungen und Bemessungsgrundlage“.
Ebenso können die WBV-Mitglieder jetzt bereits den neuesten Bescheid der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (SVLFG) sowie eventuell vorhanden Demininmisbescheinigungen (z.B. Förderung der Forstverwaltung Borkenkäfer-, oder Wiederaufforstungszuschuß nach Wald-Förderprogramm 2020) bereitlegen oder wenn nicht mehr vorhanden bei den zuständigen Stellen nachfragen. Waldbesitzer, die selbst den Online-Antrag nicht stellen können, haben noch genügend Zeit sich Hilfe (z.B. Enkel, Freunde, Nachbarn …) zu suchen. Letztendlich bietet die WBV natürlich auch ihre Unterstützung bei der Beantragung der Bundeswaldprämie an (wird im nächsten Infoschreiben an alle Mitglieder per Post abgefragt).
Die Antragstellung ist bis 31.10.2021 möglich. Mit 500 Mio € ist der Topf gut gefüllt. Für hektisches Handel besteht also kein Grund. Wir warnen ausdrücklich davor, mit irgendwelchen kursierenden Kennungen oder Zahlen das Online-Portal zur Bundeswaldprämie überlisten zu wollen. Jeder kann sich vorstellen, dass Angaben abgeglichen und überprüft werden. Von der bloßen Ablehnung des Antrages bis hin zum versuchten Subventionsbetrug ist der Weg gar nicht so weit. Außerdem müssten innerhalb von zwei Wochen nach Online-Antragstellung schriftliche Unterlagen (SVLFG-Bescheid, Zertifikat, PEFC-Rechnung) per Post an die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe gesendet werden. Ist diese Frist verstrichen, so wird der Antrag abgelehnt.

Die WBV-Geschäftsstelle wartet noch auf den schriftlichen Bescheid zur Verwendung der korrekten PEFC-Nummern und bereitet momentan ein umfassendes Mitgliederrundschreiben vor.
 
Wir bitten nach wie vor um etwas Geduld.
 
 
 
23.11.2020
"Nachhaltigkeitsprämie Wald" Richtlinien veröffentlicht
 
Jetzt sind die Richtlinien (vom 22. Oktober 2020!) „Zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder“ am Wochenende offiziell bekannt gegeben worden. Unter der Adresse https://www.bundeswaldpraemie.de/ finden sie alles rund um die Prämie. Den Wortlaut der Richtlinie finden sie unter https://www.bundeswaldpraemie.de/fileadmin/waldpraemie/dateien/BMEL_Nachhaltigkeitspraemie_Wald_web.pdf zum Herunterladen.

Manche der zum Antrag benötigten PEFC-Unterlagen und -nummern liegen der WBV aber leider noch nicht vor. Somit ist es auch uns momentan nicht möglich Anträge zu stellen, da die Plausibilitätskontrolle im Online-Antrag „darauf besteht, bestimmte Felder komplett und richtig auszufüllen“, bevor man auf „Weiter“ klicken kann.
Zum Teil kursieren bereits (unbestätigte) Meldungen, dass schon Anträge online gestellt wurden. Diejenigen, die das geschafft haben, mögen sich mit Tipps gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir würden gerne wissen, wie sie das geschafft haben.

Hier nochmals die Aufforderung (zum Weitererzählen) an alle Mitglieder, uns ihre Mail-Adresse zum Abonnieren des WBV-Newsletter per Mail zu schicken. Damit können wir sie auf schnellsten Weg mit neuen Informationen versorgen. Die Mitglieder können sich leicht ausmalen, wenn nur die Hälfte unserer 1809 Mitglieder `mal kurz bei uns nachfragen möchte, dies in der Geschäftsstelle nicht zu bewältigen ist. Sobald die, am Besten auf Bayernebene, zu treffenden Absprachen über ein einheitliches Vorgehen erarbeitet sind, werden wir sowieso mit einem umfangreichen Infoschreiben per Post unsere Mitglieder informieren.                                   

So gilt der letzte Satz vom letzten WBV-Newsletter weiterhin: Wir werden sie weiter informieren sobald genaueres bekannt wird. Bis dahin bitten wir um Geduld.
 
 
12.11.2020
"Nachhaltigkeitsprämie Wald" kommt
 
Ja schüttet jetzt der Staat über uns Waldbesitzer sein Füllhorn aus, oder is scho wieda Weihnachten? Zum Thema Geld für uns Waldbesitzer darf ich Ihnen vorab folgende Informationen unsrer Forstwirtschaftlichen Vereinigung weiterleiten:

Nachhaltigkeitsprämie Wald
Waldbesitzerinnen/Waldbesitzer und kommunale Forstbetriebe sollen durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit einer einmaligen Flächenprämie unterstützt werden.
Das Geld dieser Nachhaltigkeitsprämie stammt aus dem Corona-Konjunkturpaket, das 700 Mio € umfasst.
Für die Waldhektar/Nachhaltigkeitsprämie sind für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt 500 Mio. € vorgesehen. 100 Mio. € sind für das Investitionsprogramm Wald und Holz; die restlich verbleibenden 100 Mio. € sind für die Förderung des Holzbaus eingeplant.

Derzeit sind noch keine detaillierten Richtlinien bekannt - wir können Ihnen hier nur Stand der derzeitigen Diskussionen darstellen bzw. die Ankündigung der Ministerin bei einem Besuch in Bayern weitergeben - wobei die Ressortabstimmung noch aussteht.
D.h. bevor die Richtlinien nicht nach außen gegeben werden, können wir Sie nur unter Vorbehalt informieren.

Bis dato ist folgendes bekannt:
Der Antrag ist online zu stellen - die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ist für die die Abwicklung zuständig.

Voraussetzungen für die Beantragung der Prämie für die/den einzelnen Waldbesitzer sind u.a. ein Nachweis einer Zertifizierung (Die Mitglieder der WBV Sulzbach-Rosenberg sind ja nach PEFC über die WBV zertifiziert) sowie ein Bescheid der Berufsgenossenschaft (Flächennachweis).

Die Förderung wird derzeit noch auf De minimis der/des Antragsstellers angerechnet.
Die Bagatellgrenze scheint bei 1 Hektar zu liegen, es gilt das Windhundprinzip.

Weitere Informationen:
Bescheid der Berufsgenossenschaft:
Grundlage der Nachhaltigkeitsprämie Wald ist die bei der SVLFG erfassten Waldfläche. Die Berufsgenossenschaft darf auf Basis einer gesetzlichen Regelung hierfür Daten bereitstellen.

Nachweis Zertifizierung:
Hier werden die Antragsteller bei der WBV wohl nach der Urkunden/-Rechnungsnummer der PEFC Urkunde nachfragen. (Bitte noch abwarten, bis die Förderrichtlinie veröffentlicht ist)

De minimis:
Der Antrag bzw. die Förderung wird auf die De minimis Grenze eines jeden Antragstellers angerechnet.
Hier müssen sämtliche De minimis relevanten Eingänge aufgeführt werden.

... was anscheinend sicher ist:
Die FNR wird nach Veröffentlichung der entsprechenden Richtlinie den Online-Antrag, Informationen zum Antragsverfahren
sowie zur Nachhaltigkeitsprämie Wald auf der Internetseite http://www.bundeswaldpraemie.de zur Verfügung stellen.

Wichtig ist noch: Die Bundeswaldprämie und deren Abwicklung ist noch im Fluss. Verschiedene Sachen sind nicht nicht klar geregelt. Wir werden sie weiter informieren sobald genaueres bekannt wird. Bis dahin bitten wir um Geduld.
 
 
 
09.11.2020
"Investitionsprogramm Wald" gestartet
 
Brauchen Sie einen Harvesterkopf, oder  wollten Sie sich schon immer mal einen Rückeanhänger leisten? Vielleicht hat es sich schon ´rumgesprochen: das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein „Investitionsprogramm Wald“ gestartet.
 
Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in einer Presseerklärung bekannt gab, werden jetzt Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft gefördert.

„ Die Bundesregierung hat in ihrem Konjunkturpaket unter anderem vereinbart, dass der Erhalt und die Bewirtschaftung der Wälder einschließlich der Digitalisierung in der Forstwirtschaft und Investitionen in moderne Ausrüstung und Technik für die Forstwirtschaft gefördert werden sollen. Heute startet nun als erster Schritt das neue „Investitionsprogramm Wald“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Bis Ende 2021 stehen hierzu rund 50 Millionen Euro bereit.

Was genau wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen in IT-Hard- und Software, Maschinen, Geräte, Zugpferde, Anlagen und Bauten, die in der nachhaltigen Forstwirtschaft und der mobilen Holzbearbeitung zum Einsatz kommen. Für die gesamte Investitionssumme gibt es einen Zuschuss von 40 Prozent. Das Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Insgesamt darf die Förderung 400 000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum dieser Richtlinie nicht überschreiten. Der Restbetrag ist über einen zinsgünstigen Programmkredit der Landwirtschaftlichen Rentenbank zu finanzieren. Das Programm startet auf De-minimis-Basis und wird zeitgleich bei der EU-Kommission zur Notifizierung angemeldet.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden private und kommunale Forstbetriebe, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, forstliche Lohnunternehmer, forstliche Sachverständige und Forstbaumschulen.

Alle Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden sich bereits hier:
 
www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/
 
 
06.11.2020
Motorsägenkurs fällt Corona zum Opfer
 
Der für November geplante Motorsägenkurs kann leider coronabedingt nicht stattfinden. Der momentan geplante Ausweichtermin startet am 09.01.21 mit dem theoretischen Teil. Die Praxistage finden an den darauffolgenden Samstagen statt.
 
 
28.09.2020
Neuer Motorsägenkurs
 
Die Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg w.V. plant für November einen Motorsägenkurs. Der Kurs startet am 07.11. mit dem theoretischen Teil. Die Praxistage finden an den darauffolgenden Samstagen statt.
Anmeldungen bitte mit Anschrift und Geburtsdatum an die Geschäftsstelle, Hauptstraße 51, 92237 Sulzbach-Rosenberg.
Mindestalter für die Teilnahme ist 18 Jahre.
Nähere Informationen gerne per Mail oder Telefon 09661/876687
 
 
28.09.2020
Borkenkäfer beendet seine Saison
 
Mit der Tag und Nachtgleiche beendet der Borkenkäfer das akute Borkenkäferjahr 2020. Die Tage sind mittlerweile für einen Neubefall von stehenden Fichten zu kurz geworden. Trotzdem gilt es noch weiterhin, festgestellte Käfernester aufzuarbeiten. Wenn auch deutlich langsamer, so entwickelt sich die bestehende Brut besonders an wärmeren Tagen weiter. Überall, wo jetzt die Rinde runterzufallen beginnt, wird sich der dort noch vorhandene Käfer in sein Winterquartier im Boden zurückziehen um dann im nächsten Frühjahr wieder auszuschwärmen.
Der Absatz von Käferholz über die WBV Sulzbach-Rosenberg ist nach wie vor kein Problem. Auch das Preisniveau ist bei den Hauptsortimenten unverändert.
 
 
10.07.2020
Borkenkäfer startet in 2. Runde
 
Wie die LWF aktuell mitteilt ist „in der ersten Juliwoche (KW 27) ist ein Großteil der Jungkäfer der ersten Generation ausgeflogen. Aktuell legen Buchdrucker die Bruten der zweiten Generation an.“ Aufgrund der bayernweit ermittelten Fangzahlen „ muss erneut mit erheblichem Stehendbefall gerechnet werden. Bei der andauernden Brutanlage wird viel frisches Bohrmehl ausgeworfen, das derzeit gut zu sehen ist.

Kontrollieren Sie systematisch auf einen möglichen Befall!

1. Bohrmehlsuche im Umkreis bekannter Befallsherde
    Suchen Sie die Randbäume an bekannten Käfernestern aus dem Frühjahrs- und letztjährigen Befall, sowie im Umkreis befallener Holzpolter intensiv nach Bohrmehl ab. Auch Harztropfen und mit Harz verklebtes Bohrmehl sind Kennzeichen frischen Befalls.
    Achtung: Bei Temperaturen über 30 °C, ziehen sich die Käfer zur Brutanlage ins Bestandesinnere oder an die kühleren Nordränder zurück. Daher ist die Befallskontrolle in disponierten Beständen entsprechend auszuweiten.
 
2. Suche nach sich verfärbenden, bisher nicht gefundener Fichten aus dem Frühjahrsbefall – Bohrmehlsuche im Umkreis.

Der Frühjahrsbefall lag v.a. an süd- bis südwestlichen Waldrändern, im Umkreis von Einzel- und Nesterwürfen aus dem Sturmtief Sabine und im Umkreis letztjähriger Käfernester. Diesen Frühjahrsbefall bemerkt man nun an sich sukzessiv ins rotbraun verfärbenden Kronen, Rindenabfall am Kronenansatz, Spechtabschlägen und Nadelabfall („grüner Teppich“).

Achtung: viele Fichten weisen trotz eines starken Befalls noch immer eine grüne Krone auf! Auch diese Fichten werden sich nicht mehr von dem Befall erholen und absterben.“
 
 
08.06.2020
WBV-Geschäftsstelle zieht um
 
Die Tage der WBV-Geschäftsstelle im LCC, dem Landkreis-Cultur-Center, sind gezählt. Vor 15 Jahren zog die WBV-Geschäftsstelle in die damals leerstehenden Büros im ehemaligen Landratsamt. Mittlerweile benötigt der Landkreis für weitere Aufgaben die Räumlichkeiten selbst. Nun zieht die Geschäftsstelle der WBV Sulzbach-Rosenberg in neu renovierte Büroräume des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Maxhütte. Die WBV-Geschäftsstelle ist deshalb am Freitag, den 12. Juni 2020 nicht zu erreichen.
Wir versuchen ab Montag, den 15. Juni, wieder den normalen Geschäftsbetrieb aufnehmen zu können. Wie die Erfahrung lehrt, könnte aber die eine oder andere technische Umsetzung zu Verzögerungen im Zeitplan führen.
 
Über die bekannten Mobil-Rufnummern (Jörg Berendes 0171/6828359 und Robert Pirner 0176/44498819) bleibt die WBV auch während der Umzugsphase erreichbar. Die Festnetznummer der WBV-Geschäftsstelle (09661/876687) bleibt bestehen. Parkplätze für den Besucherverkehr sind vor dem Gebäude ausreichend vorhanden
 
Die neue Anschrift lautet: WBV Sulzbach-Rosenberg Hauptstr. 51 92237 Sulzbach-Rosenberg
 
Büroschilder_neu
Die Türschilder sind schon montiert. (Bild Robert Pirner)
 
 
14.05.2020
Bewässern von Forstkulturen jetzt förderfähig
 
Versuchsweise wird dieses Jahr das Bewässern von gepflanzten Forstkulturen gefördert.  Nachfolgend die bestehenden Vorgaben zur Antragstellung:
  • Bewässerung ist nur für geförderte Kulturen in den ersten fünf Jahren möglich und kann maximal zwei Mal pro Jahr bewilligt werden. Die erneute Beantragung kann jedoch frühestens nach 6 Wochen erfolgen.
  • Förderfähig sind somit auch Kulturen nach „alter“ Richtlinie.
  • Bewässerung ist nur förderfähig, wenn es um den Erhalt einer durch Trockenheit gefährdeten Kultur geht.
  • Es ist ausschließlich eine Einzelbewässerung der Pflanzen förderfähig mit 1,- €/Pflanze. Ein flächiges Bewässern wird nicht gefördert.
  • Gedeckelte Förderhöhe: 5000 Pflanzen je Antrag, max. 20.000 Pflanzen je Antragsteller im Jahr
  • AELF entscheidet ob die vorgesehene Maßnahmengestaltung des Antragsstellers forstfachlich sinnvoll erscheint und damit förderfähig ist.
  • Während oder kurz nach Durchführung der Bewässerung muss eine Beurteilung der Wirksamkeit und damit eine ausreichende Kontrolle bzw. Plausibilisierung der Maßnahme möglich sein.
  • Falls Bewässerungsverfahren unter Verwendung von Plastikbehältern, Flaschen o.ä. zur Anwendung kommen, ist deren Beseitigung im Arbeits- und Kulturplan als Auflage aufzunehmen.
 
Im Bereich des AELF Amberg gelten dazu noch folgende Auflagen:
  • Mindestwassermenge von 5l je Pflanze in einer Gabe.
  • Der/Die Antragsteller/in muss dem Revierleiter den Zeitpunkt der Bewässerung spätestens 1 Tag vorher mitteilen. Für das Wochenende bis Freitagmittag.
 
In den Erläuterungen des Arbeitsplans müssen folgende Informationen aufgeführt werden:
  • Die zu bewässernden Baumarten
  • Die Bewässerungsmethode
  • Eine Beschreibung, wie die Mindestwassermenge je Pflanze vom Antragsteller sichergestellt wird (z.B.: Gießkanne mit x Liter Volumen aufgeteilt auf x Pflanzen, Referenzmessung Durchfluss Schlauch in l/Minute ergibt x Sekunden Gießzeit je Pflanze, Volumen der Plastikflasche je Pflanze, etc. )
Generell gilt:
Maßnahmenbeginn vor Antragstellung führt zum Förderausschluß. Die Notwendigkeit und Förderfähigkeit muss der staatliche Revierleiter im Voraus feststellen. Der Arbeitsplan ist das Ergebnis, des mit dem Antragsteller festgelegten Verfahrens. Mit der Durchführung der Maßnahme darf erst nach Vorliegen eines Bewilligungsbescheides begonnen werden.
 
 
 
14.05.2020
Borkenkäfer hat leichtes Spiel
 
Das aktuelle Wetter mit Eisheiligen, die heuer ihrem Namen alle Ehre machen, verzögert das Brutgeschäft des Borkenkäfers. Aber die ersten hatten bereits die warmen Tage der zweiten Aprilhälfte genutzt, um vor Allem leichte Beute (z.B. nicht aufgearbeitete Sturmwurf-Fichten) zu besiedeln. Noch bleibt etwas Zeit, die befallenen Stämme aus dem Wald zu holen …
Den Prognosen zufolge, werden wir Waldbesitzer uns auch dieses Jahr wieder mit massivem Borkenkäferbefall beschäftigen müssen. Es gibt eigentlich keine Bodenwasservorräte. Der Winter war wieder viel zu trocken und die Niederschläge aus dem Februar sind längst verbraucht. Die Pflanzen leben von der „Hand im Mund“. Die Startbedingungen für ein erfolgreiches Borkenkäferleben sind also auch heuer wieder ideal.
 
Käferholz ist jedenfalls bislang über die WBV ohne Probleme absetzbar. Wie sich der Holzmarkt weiter entwickelt, ist auch wegen “Corona” schwierig abzuschätzen. Der Schnittholzmarkt steht aber - trotz nach wie vor guter Baukonjunktur - unter Druck. In welcher Richtung dieser Druck weitergegeben wird ist auch klar.
 
 
24.03.2020
Verhaltensregeln beim Thema Corona für Land- und Forstwirte
 
Scheinbar sind auch die Mitglieder der WBV verunsichert, wie wir auch als Land-und Forstwirte mit den Regelungen zum “social distancing” umgehen müssen. Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz, der Bayerische Bauernverband und der Bayerische Waldbesitzerverband haben zu diesem Thema folgende Empfehlung herausgegeben.
 
Coronavirus
Wir erleben derzeit eine Situation, die wir in dieser Art und Weise noch nie erlebt haben. Die Corona-Pandemie führt täglich zu neuen Entscheidungen und geänderten Rahmenbedingungen. In einem bisher unbekannten Ausmaß werden Bayern, Deutschland und die Welt “heruntergefahren”. Das stellt jeden Einzelnen und auch alle Unternehmen vor riesige Herausforderungen.
Der Bayerische Ministerpräsident hat bekanntgegeben, dass ab Samstag 21. März 2020 um 0.00 Uhr in ganz Bayern Ausgangsbeschränkungen gelten. Was heißt das nun? 
 
Grundsätzlich gilt:
Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab 21.03.2020, 00.00 Uhr in Bayern nur noch beim Vorliegen triftiger Gründer erlaubt. Dazu zählen laut Bayerischer Staatsregierung der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt und Apothekenbesuche, Hilfe für Andere, Besuche von Lebenspartnern aber auch Sport und Bewegung.
 
Wie wirken sich die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen auf die Land-und Forstwirtschaft aus?
 
Die Landwirtschaft und der gesamte vor-und nachgelagerte Bereich werden von der Staatsregierung und der Bundesregierung als systemrelevante Infrastruktur eingeordnet, da sie die Grundversorgung mit Lebensmitteln gewährleisten.
Laut Allgemeinverfügung sind u.a. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und Handlungen zur Versorgung von Tieren triftige Gründe für das Verlassen der Wohnung.
Mit der nun verfügten Ausgangssperre bleiben alle erforderlichen Tätigkeiten erlaubt.
- Zur Versorgung der Tiere auf den Bauernhöfen und in abgelegeneren Stallungen,
- zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen (Acker -und Grünland, Sonderkulturen),
- zum dafür notwendigen Transport  (z.B. Betriebsmittel, Futtermittel Milch, Tiere, Getreide).
- Auch Direktvermarktung, Hofläden und Bauernmärkte dürfen unter Beachtung der Abstands - und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Sie tragen zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung bei.
- Der Agrar- und Landhandel darf derzeit nach wie vor geöffnet bleiben, da lediglich klassische Bau- und Gartenmärkte eingeschränkt sind.
 
Auch übliche und erforderliche Waldarbeiten und Aufarbeitung von Kalamitätsholz wegen Borkenkäfer und Stürmen sind berufliche Tätigkeiten und daher für Waldbesitzer möglich. Allerdings sind dabei soziale Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und alle möglichen Vorkehrungen für bestmöglichen Infektionsschutz zu beachten ( Quelle: Bay. Bauernverband)
 
Vom Bayerischen Waldbesitzerverband wird hierzu noch folgendes ergänzt:
Als Waldbesitzer sind Sie als Forstbetrieb zu werten. Dies folgt aus dem Bescheid der Berufsgenossenschaft, die Sie als Unternehmen der Land-und Forstwirtschaft führt. Damit ist die Arbeit im Wald für Sie Arbeit und unterliegt nicht den Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet auch, dass die bei Ihrem Forstzusammenschluss bestellte und bereitgestellte Pflanzen und andere Materialien abholen können. Umgekehrt gilt für den Forstzusammenschluss, dass er als privilegierter Betrieb des Landhandels seinen Betrieb zur Auslieferung von Forstpflanzen aufrechterhalten kann und darf.
 
 
20.03.2020
Ortsversammlungen abgesagt - aktuelle Informationen
 
Das Thema „Corona“ trifft unsere Gesellschaft im Innersten. Jeder Einzelne wird die Auswirkungen spüren. Auch wir als WBV müssen uns in dieser historisch außergewöhnlichen Situation, wie alle anderen auch, den Regeln unterordnen. Die im Mitteilungsblatt angekündigten sechs Ortsversammlungen mit Neuwahlen der Ortsobleute, müssen verschoben werden. Wir bitten alle Mitglieder, diese Information auch im Rahmen der Mundpropaganda weiter zu geben.
Zum Redaktionsschluss des letzten Informationsblatt dachten wir noch, dass Versammlungen in der geplanten Größenordnung noch durchführbar wären. Mittlerweile ist dies aber undenkbar geworden. Wann wir die Veranstaltungen nachholen können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar. Wir werden Sie jedenfalls rechtzeitig über einen Nachholtermin informieren. Leider ist auch der Parteiverkehr in der WBV-Geschäftsstelle zur Zeit nicht mehr möglich, das LCC ist für den Besucherverkehr gesperrt. Telefonisch, per Fax oder Mail bleiben wir aber für Sie erreichbar. Gewünschte Beratungen vor Ort, Organisation Unternehmereinsatz, Holzaufnahme bereitgestellter Hölzer etc. bieten wir weiterhin unseren Mitgliedern an, solange dies offiziell noch erlaubt ist.

Holzmarkt
Das Orkantief Sabine und der Sturm Yulia hat in Deutschland für 5 bis 7 Mio. Festmeter Sturmholz gesorgt.  Diese Menge jedenfalls hat gereicht, dass der zarte Silberstreif, der kurzzeitig am Horizont des Holzmarktes zu erahnen war, schnellstens wieder mit dunklen Wolken verdeckt wurde. Die Sturmholzmenge reicht der Sägeindustrie zum Überbrücken bis ab Mai mit den nächsten Käferholzmengen gerechnet wird.
Der derzeitige Schnittholzmarkt befindet sich gegenüber den letzten zwei Jahren stärker unter Druck. Erschwerend kommen die Unwägbarkeiten im Rahmen der weiteren Entwicklung mit der Corona-Krise. So sank der Ifo-Geschäftsklimaindex nach einem vorläufigen Bericht im März auf 87,7 Punkte. Dies ist der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. Zur Zeit laufen die Verträge noch auf dem bisherigen Preisniveau weiter. Doch der Ton wird bereits deutlich rauer. Wie immer im Frühjahr bitten wir, das Holz alsbald fertig zu stellen. Trotz bayernweit geringem Einschlag befürchten wir nach der langen Nässephase einen „Bauernbuckel“ in der Holzbereitstellung, sobald die Rückewege wieder befahrbar werden.

Um unsererseits der Borkenkäfervermehrung so wenig Vorschub wie möglich zu leisten, bitten wir dringend, die verbreiteten Einzelwürfe der vergangenen Stürme aufzuarbeiten.

Das Forstrevier Hahnbach ist wieder besetzt.
Als neuer Revierleiter von Hahnbach steht Fabian Hammerling den Waldbesitzern der Gemeinden Vilseck, Gebenbach und Hahnbach ab sofort als Ansprechpartner zur Verfügung.
Seine Kontaktdaten sind:
Fabian Hammerling
Herbert-Falk-Str. 2
92256 Hahnbach
Tel.: 09664 / 291
Fax: 09664 / 953330
Mobil: 0173 / 573 074 1

Information für die Mitglieder in den Gemeinden Auerbach, Vilseck, Gebenbach und Hahnbach
Manche werden sich schon gewundert haben, dass sie Frau Schirin Acher nicht mehr erreichen. Leider ist sie seit Januar im Krankenstand. Wir wünschen ihr auch auf diesem Weg gute und auch schnelle Besserung - auf dass „ihre Arbeitskraft uns allen baldmöglichst wieder zur Verfügung stehe“. Das „Rumpfteam“ mit Robert Pirner und Jörg Berendes steht Ihnen jedenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.
 
 
13.02.2020
Waldschäden durch Orkan “Sabine”
 
Der Durchzug des Orkantiefs Sabine zog sich über mehrere Tage hinweg, so dass die Schadenserhebungen und grobe Mengenmeldungen nur zögerlich eintrafen. Insgesamt sind wohl die angekündigten schweren Auswirkungen auf den Wald ausgeblieben.

In unserer WBV können die Sturmholzmengen nach den ersten Informationsfahrten, Schadensmeldungen und –schätzungen bis jetzt als marginal bezeichnet werden. Nachdem aber das Betreten der Wälder bis gestern noch sehr gefährlich war, werden die Mitglieder gebeten, ihre Wälder nun auf Schäden zu inspizieren. Sollte sich - vor Allem im Bereich von feuchten Mulden oder durch Borkenkäfer aufgerissenen Beständen - doch größere Schäden finden lassen, bittet die WBV-Geschäftsstelle um Mitteilung damit notfalls die zügige Aufarbeitung durch Unternehmer eingeleitet werden kann. Auf jeden Fall müssen auch die verstreuten Einzelwürfe bis zum Frühjahr aufgearbeitet werden. Nur so können wir gemeinsam verhindern, dass der Borkenkäfer im Frühjahr sich an einem gedeckten Tisch bequem bedienen kann.

Die bislang bekannt gewordenen Schadensmengen sind hauptsächlich in den Fichtengebieten Ober- und Niederbayerns sowie Baden-Württemberg angefallen. Wohl im unteren einstelligen Millionenbereich. Aber auch aus den anderen Bundesländern kommen erste Zahlen: 200.000 in Hessen, 400.000 in Niedersachsen. Fest steht jedenfalls, dass dies für eine erhoffte Preisstabilisierung oder gar Erholung der Holzpreise nicht förderlich sein dürfte.

Momentan jedenfalls liegt der Holzpreis für frische Fichte in den aktuellen Vorverträgen der WBV zwischen 55,- und 75,- je Festmeter. Bei frischer Kiefer bitte keine 3,60er Längen mehr produzieren. Generell wird wie immer empfohlen, sich vor Einschlag über die Möglichkeiten der Sortimentsaushaltung zu informieren.
 
 
13.02.2020
Erkenntnisreiche Informationsfahrt zum Wertholzplatz in Strullendorf
 
Braut_18000 Euro_Pretzfeld_2020 
Wie im Bild oben zu “sehen” liegen dort 18.000,- €, verpackt in einem 4,20 m langen und 70 cm dicken Bergahornstamm. Den Preis erzielte er, weil der Käufer von außen erkannt hat, dass der Faserverlauf im Stamm wellig ausprägt ist und sich somit als “Riegelahorn” zu besonders wertvollen Furnier verarbeiten lässt. (Bilder: Jörg Berendes)
 
 
Strullendorf_2020
Die Teilnehmer der Informationsfahrt vor der teuersten Esche der Submission: Der mit OS beschriftete Stamm mit Wachsversiegelung - aus der WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
 
23.01.2020
Besichtigung Wertholzversteigerung Pretzfeld - 18.000,- € für Bergahornstamm
 
Die beiden Waldbesitzervereinigungen (WBV) Sulzbach-Rosenberg und Illschwang-Birgland laden zusammen mit dem Forstrevier Sulzbach-Rosenberg WBV-Mitglieder und am Thema Interessierte ein, den Lagerplatz der Wertholzversteigerung in Strullendorf bei Bamberg zu besichtigen.

Dieses Jahr konnte sich die WBV Sulzbach-Rosenberg wieder an einer Versteigerung für Laubhölzer beteiligen. Nachdem nun die Ergebnisse bekannt wurden, zeigten sich der WBV-Geschäftsführer Jörg Berendes und der zuständige Revierleiter Bernhard Raschka in einer ersten Beurteilung mit den erzielten Holzpreisen äußerst zufrieden. Der beste aus Sulzbach-Rosenberg gelieferte Eichenstamm erlöste 789,- € je Festmeter und lag damit bei den Eichen im Feld der teuersten 5%. Bei der Esche kam sogar der teuerste Eschenstamm der Submission aus dem WBV-Gebiet. Die “Braut” der Submission aber kommt leider nicht aus unserem Gebiet: ein Ahornstamm der mit 11.200,- pro fm beboten wurde. Allein dieser Stamm erlöste phantastische 18.000,- €. Interessant beim Nadelholz ist sicherlich auch ein Lärchenlos, das mit 820,- je fm verkauft werden konnte.

Im Rahmen einer Informationsfahrt soll nun der Holzlagerplatz besichtigt werden. Dort liegen über 500 Festmeter, von Ahorn bis Wildbirne, einzelstammweise aufgereiht. Für jeden Stamm liegen das Erst- und das Zweitgebot vor. Somit können die Teilnehmer der Informationsfahrt ihre Baumartenkenntnisse auffrischen und über verschiedenste Holzarten und  –qualitäten ihre eigene Einschätzung überprüfen. Erfahrungsgemäß führt dies zu lehrreichen Diskussionen und zur Erkenntnis, dass wohl manches wertvolle Laubholz als Brennholz im eigenen Ofen „vermarktet“ wurde.

Abfahrt am Samstag, den 25. Januar ist um 8:00 Uhr am Parkplatz des LCC in Sulzbach-Rosenberg. Einkehr Mittag in einem Brauereigasthaus mit eigener Metzgerei. Rückfahrt ist um 14:00 Uhr geplant.
Um Fahrgemeinschaften bilden zu können wird um Anmeldung in der WBV-Geschäftsstelle (09661/876687) gebeten. Dort gibt es auch weitere Informationen.
 
 
 
20.12.2019
Zugang zu Homepage wieder möglich
 
Mancheiner wird es bemerkt haben. Die Pflege der Homepage war in letzter Zeit “etwas sparsam”. Der Zugang zum Einstellen aktueller Meldungen waren wegen Betriebssystemumstellung und Update des Homepageprogramms nicht mehr ohne weiteres möglich. Wir hoffen, dass die Probleme beseitigt werden konnten.
 
 
09.10.2019
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
 
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
Unser nächster Motorsägenlehrgang startet wieder mit dem erfahrenen Team aus Unfallverhütungsspezialisten, Forstwirtschaftsmeistern und WBV-Geschäftsführern:
        Samstag, 09.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Theorie, Gasthaus “Heldrich am Forsthof”
        Samstag, 16.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 1
        Samstag, 23.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 2
        Samstag, 30.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 3

Komplette Schutzkleidung am Praxistag ist zwingend erforderlich. Weitere Auskünfte oder Anmeldung zum Motorsägenkurs ist ab sofort in der WBV-Geschäftsstelle möglich.
 
 
08.10.2019
Einhaltung der PEFC-Standards werden überprüft
 
Die Mitglieder der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg w. V. haben sich mit Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2001 (Kriterien siehe Waldbote 2001 Seite 28 ff) nach PEFC zertifizieren lassen. Das PEFC Zertifikat ist der Nachweis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und dazu müssen bestimmte Standards eingehalten werden (siehe www.wbv-sulzbach-rosenberg.de/html/downloads.html oder www.pefc.de). Übrigens: Dafür, dass die WBV-Mitglieder zertifiziert sind und wir als WBV für die Mitglieder dieses zertifizierte Holz vermarkten, führt die WBV Sulzbach-Rosenberg jährlich knapp 3.000,- € an PEFC ab.

Unsere WBV wurde in diesem Jahr für eine Vor-Ort-Überprüfung der PEFC-Standards bei der Zufallsstichprobe gezogen. Und in der WBV wiederum wurden in einer Unterstichprobe Zehn Waldbesitzer aus einer anonymisierten Mitgliederliste nach dem Zufallsprinzip von PEFC-Bayern für eine Überprüfung ausgesucht.
Nach der Klärung grundsätzlicher Fragen in der WBV-Geschäftsstelle, die WBV und alle Mitglieder betreffend, wird anschließend in den Wäldern der ausgewählten Mitglieder die PEFC-Regionalassistentin für Nordbayern, Frau Iris Götting-Henneberg die Einhaltung der PEFC-Standards für Deutschland vor Ort begutachten.
 
 
07.06.2019
Borkenkäfer aktuell
 
Wie die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) berichtet, „haben die niedrigen Temperaturen Ende April und Anfang Mai den Schwärmflug der Fichten-borkenkäfer kurzfristig gebremst. Die Käfer der ersten Schwärmwelle, die um die Osterfeiertage stattfand, haben bevorzugt unter der Rinde überwintert. Nach ihrem Ausflug haben sie sich vor allem in noch liegendes Holz im Wald eingebohrt.” Mehr oder weniger alle liegenden Stämme sind befallen. Die Altkäfer dürften nach Anlage der Muttergänge alsbald ausfliegen und die nächsten Fichten attackieren.
 
In manchen Gebieten Bayerns wurde aber auch bereits in der ersten Maiwoche erster Stehendbefall gemeldet. Die Dramatik der Lage zeigt sich auch darin, dass in Deutschland mittlerweile ganze Waldgebiete in Punkto Borkenkäferbekämpfung aufgegeben worden sind. Dort wird der Kampf gegen den Käfer als aussichtslos betrachtet.

Im Gebiet unserer WBV war es bis Ende Mai noch ruhig geblieben. Das ändert sich leider momentan. In den Borkenkäferfallen finden sich mittlerweile große Mengen an Käfern und wir haben auch bei uns die ersten frischbefallenen stehenden Bäume bestätigen müssen. Das heißt, dass jetzt die Käfer schwärmen, die im Boden überwintert haben und dass ab sofort mit der Bohrmehlsuche begonnen werden kann.
Trockenes und sonniges, warmes Wetter erleichtert das Auffinden des braunen, Schnupftabak ähnlichem Bohrmehls auf Rindenschuppen, im Moos am Stammfuß, in Spinnweben oder auch auf Brombeer- und Himbeerblättern. Wind und Regenwetter erschweren es.
 
Die schnelle Reaktion auf Käferbefall und gründliche Aufarbeitung in der ersten Schwärmwelle sind besonders wirkungsvoll für das erfolgreiche Eindämmen der Befallsausbreitung und das Abschöpfen der Käferpopulation!
Bitte nehmen Sie sich spätestens jetzt auch der einzelnen Sturmwürfe des vergangenen Winters in ihren Wäldern an. Informieren Sie auch Ihren Nachbarn, sollte sich in dessen Wald Käfermaterial befinden. Nur zur Erinnerung: Unsere staatlichen Revierleiter beraten natürlich auch zum Themenkomplex Borkenkäfer.

Über die WBV können Arbeitskräfte zur Aufarbeitung von Käferhölzern angefordert werden. Sollte zur Borkenkäferbekämpfung eine Spritzung notwendig werden, weisen wir auf die Beachtung der einschlägigen Bestimmungen hin. Auch für den Spritzmitteleinsatz kann die WBV proffesionelle Unternehmer vermitteln. Andererseits sind bei zugelassenen Spritzmitteln bereits jetzt manche Händler ausverkauft.
 
 
07.06.2019
Aktueller Holzmarkt
 
Die weltpolitischen Turbulenzen (beispielsweise Trump, Brexit, nationalistische Spaltungstendenzen in Europa) verursachen Belastungen und Unwägbarkeiten in Politik und Wirtschaft und führen zu einer weiteren Verunsicherung an den Märkten – einschließlich dem Holzmarkt.
Auch der Schnittholzmarkt ist mittlerweile unter großen Druck. Der Absatz von schlechten Qualitäten und Sägeresthölzern ist mittlerweile ein ernsthaftes Problem. Die Lager quellen über und erste Betriebsstillstände drohen, weil die Hackschnitzel nicht mehr weitergebracht werden können. Ein namhafter bayerischer Papierholzverarbeiter in Plattling hat aufgrund wegbrechender Aufträge eine Papiermaschine stillgelegt. Selbst Spanplatten haben preislich nachgegeben und die Hersteller brauchen eigentlich unser, vergleichbar „teures“ Waldholz nicht.
Nach wie vor ist also sehr viel Holz auf dem Markt und es werden für dieses Jahr weitere, gewaltige Mengen erwartet, der auf einen sich abschwächenden Schnittholzmarkt trifft.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Preisniveau für Fichte nochmals weiter nachgegeben hat. Es bewegt sich momentan zwischen 60,- und 65,- €/fm, Käferholz/D-Holz um die 40,- €, jeweils für 2b. Auch die Kiefer gerät in den Abwärtssog der Fichte. Die im letzten Rundschreiben vom Februar vorhergesagte Anpassung des Preisabstands der Kiefer zur Fichte ist mittlerweile eingetreten (2b: 55,- bis 68,-).

Es gibt Gebiete - auch in Bayern - da wird schon jetzt nicht mehr nach dem Holzpreis gefragt bzw. wird von den dortigen Forstbetriebsgemeinschaften kein Holz mehr übernommen und vermarktet. Interessanterweise sind dort auch keine privaten Holzaufkäufer oder Selbstwerbungsfirmen mehr aktiv.

Mehrere Holzkäufer nutzen auch die
Gunst der Stunde um die Daumenschrauben bei uns Waldbesitzern in Punkto Kleinmengen, Abmessungen und Sortierung, LKW-Erreichbarkeit der Polter, Zusatzkosten bei problematischer Holzabfuhr u.v.m., weiter anzuziehen.

Trotz der oben erläuterten Problematik lief die Holzabfuhr im ersten Quartal erstaunlicherweise recht zügig. Leider hinken einzelne Käufer aber stark hinterher und zur Zeit kann man die Holzabfuhr als zäh bezeichnen. Angesichts der dramatischen Lage am Holzmarkt können wir uns aber noch glücklich schätzen, dass wir bislang alles anfallende Holz unserer Mitglieder vermarkten können. Wir bitten aber alle Mitglieder darum, sich marktkonform zu verhalten und den Einschlag auf Zwangsmaßnahmen zu beschränken.

Die Aussichten sind angesichts der Käferprognosen nicht gerade optimistisch. Wir rechnen mit einem sehr schwierigen Holzmarkt in diesem Jahr.
 
Nochmals bitten wir um Beachtung, dass momentan keine 3,60er-Palette und mittlerweile auch keine 3,60er-Kiefer sowie Fi-Papierholz bereitgestellt werden kann!
Vermarktbar sind derzeit Fichte und Kiefer als Langholz oder 4,0m oder 5,0m, oder auch andere Längen. Industrieholz nach Möglichkeit mit 3,0m Mindestlänge. Bitte beachten Sie auch, dass sich Sortimente ändern können oder einzelne Sortimente - besonders zur Zeit - wegbrechen können.

Deswegen!  Eine wichtige Grundregel hat immer Bestand: Bitte sprechen Sie die Sortimente vor dem Einschlag mit der Geschäftsstelle ab!
 
 
04.03.2019
Harvester im Raum Hahnbach und Auerbach
 
Wir planen im Raum Hahnbach und Auerbach unsere nächsten Harvestereinsätze. Für die kostengünstige Aufarbeitung ist es notwendig, Flächen und Mengen zu bündeln. Sollten sie in den genannten Bereichen Waldflächen besitzen, die bis zum Frühjahr noch bearbeitet werden sollen, melden sie diese umgehend an der Geschäftsstelle an, damit wir sie noch berücksichtigen können.
 
 
01.02.2019
Gebietsversammlungen
 
Wir dürfen Sie zu unseren Gebietsversammlungen herzlich einladen:

•Dienstag, 5. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Neukirchen, Gasthaus Engelhard („Ramm“)

•Mittwoch, 6. Februar 2019 um 20:00 Uhr
Auerbach, Gasthaus „Hohe Tanne“

•Donnerstag, 7. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Süß, Gasthaus „Zum Rouerer“

Neben Holzmarkt und Holzpreise soll auch das Thema Borkenkäfersommer 2019 beleuchtet werden. Mit von der Partie sind wie immer unsere staatlichen Beratungsförster mit den Themen „Aktuelles aus der Förderung“ und „Wiederbewaldung von Schadflächen“. Weitere Informationen gibt es unter der 09661/876687 in der Geschäftsstelle der WBV Sulzbach-Rosenberg
 
 
21.12.2018
Wichtige Info zum Jahresende
 
Sehr geehrte Mitglieder,
liebe Freunde der WBV Sulzbach-Rosenberg!

Der lang geplante neue Holzspalter in Ödgodlricht steht den Mitgliedern ab sofort zum Ausleihen bereit. Terminabsprachen zum Ausleihen sind mit Maschinenwart Martin Ströhl unter der Mobil-Nr. 0162 2622761 möglich. Mit dem leistungsstarken Liegendspalter am Maschinenstandort Ödgodlricht sollen die Wege für die Mitglieder möglichst kurz gehalten werden. Das neue Modell wurde ja im letzten Waldboten bereits ausführlich vorgestellt. Wir möchten aber nochmals darauf hinweisen, dass der gezogene Liegendspalter mit eigenem Fahrgestell auch mit schwächer motorisierten Schleppern betrieben werden kann.
 
Spalter u 2ter Vorstand neu
Auf dem Bild zu sehen anlässlich der Spalterübergabe von links nach rechts: Herbert Pilhofer, Beisitzer und Maschinenwart Haghof, Martin Ströhl, der neu gewählte 2. Vorsitzende der WBV und Maschinenwart Ödgodlricht, Robert Pirner, 1. WBV-Vorsitzender und Büroleiter, Schirin Acher, WBV-Geschäftsführerin für Auerbach, Vilseck, Gebenbach und Hahnbach sowie rechts Alfons Hubmann, WBV Beisitzer.
(Bild: Jörg Berendes)
 
 
 
 
 
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass das beliebte 3,60er-Palettensortiment – wie im Waldboten angekündigt und auf der Jahreshauptversammlung erläutert - zur Zeit nicht mehr möglich ist. Wir bemühen uns zusammen mit der Forstwirtschaftlichen Vereinigung der Oberpfalz um eine Übergangslösung für die zwischenzeitlich fertiggestellten Mengen.

Die Geschäftsstelle der WBV ist in der Weihnachtswoche und in der ersten Januarwoche geschlossen. Auch die Holzabfuhr ruht in dieser Zeit bei den allermeisten Sägern. Die WBV-Geschäfststelle ist ab Montag, den 07.01.19 zu den üblichen Zeiten wieder für Sie erreichbar.


Nachdem sich ein ereignis- und überaus erfolgreiches Jahr seinem Ende entgegen neigt, möchte sich Ihr Team der WBV herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir dürfen unseren Mitgliedern und Freunden der WBV Sulzbach-Rosenberg ein gesegnetes Weihnachtsfest und nach ein paar ruhigen Tagen einen guten Rutsch in ein gesundes Neues Jahr 2019, keine Kalamitäten und stets unfallfreies Arbeiten im Wald wünschen.

Ihr WBV-Team
Robert Pirner für die Vorstandschaft
Jörg Berendes und Schirin Acher für die Geschäftsführung

 
 
 
24.10.2018
Fortgeschrittenenkurs für seilunterstützte Fällung
 
Das Forstrevier Hahnbach des AELF Amberg bietet am 20.12.2018 eine eintägige Fortbildung zum Thema „Seilunterstützte Fällung mit der Spillseilwinde“ an. Bei Fällarbeiten am Waldrand, entlang von Verkehrswegen oder Siedlungen ist der Einsatz einer Seilwinde oft unerlässlich. Den Teilnehmern werden die Schätzung der Zugkräfte, die Anbindehöhe, geeignete Arbeitsmittel, die klare Kommunikation und spezielle Fälltechniken vermittelt. Der Kurs richtet sich an Waldbesitzer, die bereits den Grundkurs „Sichere Waldarbeit“ absolviert haben. Anmeldung unter 0173-5730741, Forstrevier Hahnbach oder per mail an stefan.binner@aelf-am.bayern.de.
Weitere Kursangebote finden Sie auf der Homepage des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg unter www.aelf-am.bayern.de.
 
 
19.10.2018
Infoveranstaltung Pflanz- bzw. Zaunbaukurs
 
Am Montag, den 22. Oktober 2018 findet ein Pflanz- bzw. Zaunbaukurs des Forstrevier Auerbachs des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg statt. Vormittags ab 9:00 Uhr Pflanzkurs, nachmittags ab 12:30 Uhr Zaunbaukurs.
Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz am Sportplatz in Königstein Richtung Krottensee.
 
Herbstzeit ist Pflanzzeit. Damit beim Pflanzen/Zaunbau alles glatt läuft, werden die verschiedenen Verfahren und Techniken, der richtige Umgang beim Transport sowie die richtige Pflanzenwahl erläutert. Danach darf jeder selbst unter fachmännischer Anleitung die Geräte ausprobieren. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei Revierleiter Johannes Hauke.
 
 
04.10.2018
Sturmschäden, Borkenkäfer, und was kommt dann?
 
Die Schadereignisse der letzten Jahre haben große Lücken in unsere Wäldern gerissen. Zum Teil gelingt eine natürlich Wiederbewaldung dieser Flächen durch Naturverjüngung, zum Teil muss die neue Waldgeneration aber erst durch Pflanzung eingebracht werden. Grundlegend für den Erfolg jeder Pflanzmaßnahme sind eine fachmännische Beurteilung der Qualität der Forstpflanzen, die richtige Lagerung sowie die korrekte Pflanztechnik. Das Forstrevier Hahnbach bietet dazu am Mittwoch, den 24. Oktober, zwei halbtägige Fortbildungskurse für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an.
Die Treffpunkte sind:
Um 8:30 Uhr in Hahnbach, an der Einfahrt gegenüber der Kläranlage
Um 13:00 Uhr im Ortszentrum von Gumpenhof bei Vilseck
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen unter 0173-5730741, Forstrevier Hahnbach.
Weitere Kursangebote finden Sie auf der Homepage des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter www.aelf-am.bayern.de.
 
 
26.09.2018
Infoveranstaltung zum Themenkomplex Sturmschäden-Borkenkäfer-Holzmarkt
 
Als sich gerade die Lage mit Borkenkäferschäden etwas zu beruhigen schien, hat der Gewittersturm “Fabienne” am Abend des 23. September neue bzw. weitere Schäden im Wald verursacht. Vielfach gibt es in den Wäldern im WBV-Gebiet Einzelwürfe und kleinere Wurfnester. Manche sind aber auch stark mit flächig gebrochenen und geworfenen Bäumen betroffen. Grobe Schätzungen gehen zum jetzigen Zeitpunkt von 1500 bis 2000 fm Schadholz aus, mit einem hohen Anteil von Bruchholz. 
Was gilt es jetzt zu beachten, wie gehe ich vor, was macht der Käfer, benötige ich einen Forstunternehmer, was für Sortimente sind möglich und nicht zuletzt, was macht der Holzmarkt? Viele Fragen die wir im Rahmen einer kurzfristigen Informationsveranstaltung beleuchten und beantworten wollen.

Dazu laden ein das Forstrevier Auerbach zusammen mit der WBV Sulzbach-Rosenberg.
Treffpunkt am Freitag, 28. September 2018 um 16:00 Uhr ist das Gerätehaus der FF Achtel.
 
 
16.08.2018
Jugendpflege – wichtige Weichenstellung für zukünftige Wälder
 
Mit der Pflanzung oder dem Ankommen der Naturverjüngung ist der erste Schritt für den neuen Wald getan. In den darauffolgenden 10-15 Jahren entscheidet sich die spätere Zusammensetzung und Qualität eines Bestandes. Bis etwa 2 m Bestandshöhe (Jungwuchs) sind ggf. Pflegearbeiten gegen bedrängende Begleitflora und verdämmende Weichlaubhölzer oder die Entnahme grobförmiger Bäume nötig. Dabei wird oftmals zu viel getan. In der folgenden Zeit bis etwa 12 m Bestandshöhe (Jungbestand) muss ebenfalls in regelmäßigen Turnus beurteilt werden, ob und welche Eingriffe notwendig sind. Dabei sind laubholzdominierte Bestände ganz anders zu pflegen als nadelholzdominierte. In unserem Kurs werden die biologischen Grundlagen, die sich daraus ergebenden Entscheidungskriterien und die praktische Umsetzung mit geeigneten Werkzeugen und Arbeitsverfahren auf Beispielflächen vorgestellt.

Zur Schulung Jugendpflege laden ein das Forstrevier Auerbach zusammen mit der WBV Sulzbach-Rosenberg.
Treffpunkt am Mittwoch, 22. August 2018 um 13:00 Uhr ist der Wanderparkplatz am Gasthof "Hohe Tanne" bei Auerbach.  Dauer der Veranstaltung ca. 2,5 Stunden
 
Wegen der Aktualität gibt es im Anschluss der Pflegeschulung noch Informationen über den neuesten Stand zum Thema Borkenkäfer und Holzmarkt.
 
Weitere Auskünfte gibt Revierleiter Johannes Hauke (Telefon: 09643 2049517 Mobil: 0173 5730736) oder der WBV-Geschäftsführer Jörg Berendes (Geschäftsstelle 09661/876687 oder mobil 0171 / 6828359).
 
 
07.08.2018
Borkenkäfersuche jetzt
 
Die seit Monaten anhaltende trockene und heiße Witterung zollt nun ihren Tribut. In den letzten drei Wochen erhielten wir fast täglich Meldungen über neue Borkenkäfernester. Anfangs waren es meist fünf bis  zehn frisch befallene Fichten. Jetzt haben wir mit den letzen Käfernestern eine Größe von 100 Käferfichten mit über 150 fm Schadholz erreicht. Die neuen Käfernester sind oft unabhängig von einem vorausgehenden Käferbefall in unmittelbarer Nähe entstanden, das heißt, der Befall kann momentan auch in einem geschlossenen, intakten Bestand neu auftreten. Meistens sind Fichten-Reinbestände betroffen - Nadel-Laub-Mischbestände kaum.
Erster Anhaltspunkt  zum Lokalisieren der Borkenkäfernester sind häufig zwei, drei übersehene Fichten aus Frühjahrsbefall, die jetzt mit abfallender Rinde und gelblich bis rot verfärbten Kronen zeichnen. Die daraus ausfliegenden Jungkäfer besiedeln momentan die angrenzenden Fichten. Bohrmehl ist oft reichlich vorhanden und deshalb leicht zu finden.
Der Einschlag sollte zügig und großzügig erfolgen (rändeln!). Holzabsatz über die WBV ist gesichert. Beratung zum Thema bieten die zuständigen staatlichen Revierleiter und /oder WBV-Geschäftsführer an.
 
 
27.06.2018
WBV besucht Interforst in München
 
Zum 13. Mal findet auf dem Münchener Messegelände die Interforst statt. Über die Jahre hat sich die Interforst in der Messemetropole München als internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik etabliert. Sie präsentiert im Vier-Jahres-Turnus zukunftsweisende Lösungen für den großen Themenbereich von Holz und Forst. Neben den neusten Maschinen, Werkzeugen und Forstbedarf erleben die Besucher Vorführungen, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen. Die Messe zeigt die komplette Vielfalt der Branche.

Die Waldbesitzervereinigung Sulzbach–Rosenberg und die Waldbesitzervereinigung Illschwang-Birgland fahren zusammen am Mittwoch, den 18. Juli 2018 zum Waldbauerntag der Interforst nach München. Wegen der Bestellung des Busses ist eine möglichst frühe und verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 09661/876687 in der Geschäftsstelle der WBV Sulzbach – Rosenberg w. V. spätestens bis zum 13. Juli nötig! Zusteigemöglichkeiten bestehen am Betriebshof der Firma Willax um 7:00 Uhr, in Sigl 7:05, in Mönlas 7:10, an der B 85 bei Edelsfeld 7:15 und Forsthof 7:20, am Parkplatz beim SV Loderhof 7:30 und schließlich in Pesensricht um 7:40. Je nach Verkehrsaufkommen endet die Fahrt bis 21:00 Uhr.
 
 
27.04.2018
Borkenkäfersaison startet massiv
 
Nach einer Mitteilung der LWF nutzten Buchdrucker und Kupferstecher  die sehr heißen Tage der vergangenen Woche (16. KW), um auszuschwärmen.

Angesichts der hohen Populationsdichten aus dem Vorjahr ist beim Hauptschwärmflug mit Stehendbefall zu rechnen. Die Bohrmehlsuche ist daher in den kommenden Tagen unerlässlich, besonders an den Randbäumen letztjähriger Käferlöcher und aufgerissener Waldränder. Auch ohne Befallsherde aus dem letzten Jahr bieten die zahlreichen Einzelwürfe aus den Stürmen des vergangenen Winters optimale Trittsteine für die Entstehung großer Käfernester.

Befallene Fichten müssen zeitnah gefunden, gekennzeichnet und unverzüglich aufgearbeitet werden. Nur so ist eine Ausweitung des Befalls auf benachbarte Fichten sowie der Wiederausflug zur Anlage einer Geschwisterbrut zu verhindern. Bei warmer Witterung kann zwischen Befall und Anlage der Geschwisterbrut ein Zeitraum von nur 2 Wochen liegen!

Die schnelle Reaktion auf Käferbefall und gründliche Aufarbeitung in der ersten Schwärmwelle sind besonders wirkungsvoll für eine erfolgreiche Eindämmung der Befallsausbreitung und Abschöpfung der Käferpopulation.
 

Dazu gibt die LWF folgende Handlungsempfehlungen:

Bohrmehlsuche – JETZT!

  • Kontrolle von Randbäumen auf frischen Stehendbefall: an letztjährigen Käferlöchern und aufgerissenen Waldrändern, sowie im näheren Umkreis von Einzel- und Nesterbrüchen;
  • Bohrmehlsuche an trockenen und windruhigen Tagen; Bohrmehl ist erkennbar hinter Rindenschuppen, auf Ästen, in Zwieseln und Astgabeln, im Moos am Stammfuß, auf Blättern der Pflanzen am Boden;
  • Befallskontrolle von liegenden bruttauglichen Fichtenkronen und Resthölzern;
  • Zeitnaher Einschlag und Aufarbeitung von befallenen Fichten:
    Aufarbeitung möglichst bis Derbholzgrenze (7 cm). Der Industrieholzabsatz ist derzeit sehr gut und kann daher für Brutraumentzug zur Borkenkäferbekämpfung genutzt werden.
  • Bei Harvestereinsätzen sind die Kronen soweit wie möglich durch den Prozessorkopf zu ziehen, um die Bruttauglichkeit der Kronen einzuschränken.

Quelle (redaktionell bearbeitet): http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/188977/index.php

Informationen vor Ort bieten die zuständigen Revierleiter oder die Geschäftsführer der WBV.

 
 
17.04.2018
Pappelanbau im Kurzumtrieb - Vorführung Pflanzmaschine
 
Der Anbau von Hochleistungs-Pappeln als nachwachsender Rohstoff, insbesondere für die thermische Verwertung wird immer wieder diskutiert. Aufmerksamkeit ist der Pappel mit sagenhaften Zuwächsen von 25 fm und mehr in der forstlichen Welt sicher. Am nördlichen Ortsrand von Holnstein hat sich Thomas Grädler diesem Thema gewidmet. Neben einer bereits bestehenden Hybridpappelfläche wird nun eine weitere angepflanzt. Zur Information über den Anbau von schnellwachsenden Pappeln im Kurzumtrieb mit Vorführung einer Pflanzmaschine für Pappelstecklinge dürfen wir alle am Thema interessierte einladen.
  • Freitag, den 20.04.18, Treff um 16:00 Uhr Ortsausgang Holnstein Richtung Mittelreinbach
Dauer ca. 1 1/2 Std. Eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen bei Jörg Berendes unter der Mobil-Nummer 0171 / 68 28 359
 
 
06.04.2018
Schulung Laubholzpflege - Vorführung Holzrückung mit Pferd
 
Pflege von jungen Laubholzbeständen ist für Waldbesitzer in Gegenden mit überwiegend historisch bedingten Nadelholzwäldern oft mit Unsicherheit über die richtige Vorgehensweise verbunden. Dass die Laubholzpflege - gegenüber der Pflege von Nadelhölzern - meist mit geringerem Aufwand verbunden ist und trotzdem Wertholzerzeugung angestrebt werden kann, soll in einer praktischen Schulung am
  • Donnerstag, den 12.04.18, Treff um 17:00 Uhr am Parkplatz Gasthaus “Wulfen” in Kauerhof
gezeigt werden. Im Wald der Kath. Kirchenstiftungswald St. Marien werden Revierleiter Bernhard Raschka vom Forstrevier Sulzbach-Rosenberg und Jörg Berendes von der WBV Sulzbach-Rosenberg die nötigen Grundlagen zum effektiven Vorgehen bei der Jungbestandspflege vermitteln. Jungbestandspflege wird auch vom Staat gefördert. Welche Voraussetzungen dazu erfüllt werden müssen wird ebenso erläutert. Das besondere an der Schulung wird sein, dass Bernhard Raschka das Ergebnis der Auszeichnung im Bestand auch mit der Motorsäge sofort umsetzen wird. So sollen die wesentlichen Grundlagen der Laubholzpflege mit dem Ziel einer Wertholzerzeugung innerhalb 80 Jahren auch praktisch sichtbar werden.
Eingeladen sind alle interessierten Waldbesitzer. Dauer ca. 1 1/2 Std. Eine Anmeldung nicht erforderlich.
 
 
"Ist Pferderückung noch zeitgemäß?" – Diese Frage und viele weitere rund um das Thema Holzbringung mit Pferden werden anhand einer Vorführung veranschaulicht und diskutiert.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten veranstaltet, unter der Leitung der jungen Försterin Veronika Kopfinger, eine Informationsveranstaltung zum Thema Pferderückung. Die Kleintierhofbesitzer Angela Ruppert und Peter Wenisch werden die Veranstaltung mit einer Vorführung zur Pferderückung durch ihrer Haflinger untermauern. Der Geschäftsführer der WBV Illschwang-Birgland, Reinhard Rösel, referiert über seine langjährige Erfahrung aus der Praxis der Holzbringung .
Treffpunkt ist am
  • Samstag, den 14.04.2018, um 14 Uhr der Pendlerparkplatz bei Schwenderöd, Autobahnabfahrt Sulzbach-Rosenberg.
Von dort aus wird direkt in den Wald gegangen. An festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ist zu denken. Hunde haben Leinenpflicht.
Einschlägige Leistungszahlen, regionale Anbieter, Vor- und Nachteile sowie verschiedene Verfahren, wie z.B. ein- oder zweispänniges Rücken, werden vorgestellt. Der Vergleich mit maschinellen Vorgehensweisen wird anschaulich erläutert .
Auch rechtliche Aspekte und Fördermöglichkeiten werden beleuchtet.
Waldbesitzer, Familien und Interessierte sind sehr herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
21.02.2018
Vortrag Gewittersturm im Passauer Land
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Wir dürfen auf folgenden Vortrag zu Impressionen über den Gewittersturm im Passauer Land hinweisen.Bartl1
 

Der Revierleiter Michael Bartl war im vergangenen Herbst bei der Bewältigung des Schadens durch „ Kolle“ im Passauer Land eingesetzt. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat und welche Lehren wir aus diesem Schadereignis auch für unsere Arbeit in unserem Wald ziehen können, wird uns Michael Bartl in einem kurzweiligen und reich bebilderten Vortrag nahebringen.
  • Mittwoch, 28.02. um 19:30 Uhr Forsthof, Gasthaus “Heldrich Am Forsthof”
Herzliche Einladung geht an alle Mitglieder, am Wald Interessierte und Freunde der WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
 
Bilder Michael Bartl
 
 
 
 
 
 
 
 
29.01.2018
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
Nach nun fast 1 1/2 jähriger Pause startet unser bewährtes Team aus Unfallverhütungsspezialisten, Forstwirtschaftsmeistern und WBV-Geschäftsführern wieder den nächsten Motorsägenlehrgang (Grundkurs).
    • Samstag, 03.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Theorie, Edelsfeld Gasthaus “Goldener Greif”
    • Samstag, 10.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 1, Treff Parkplatz “Hohe Tanne”
    • Samstag, 17.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 2, Treff Parkplatz “Hohe Tanne”
     

Komplette Schutzkleidung am Praxistag ist zwingend erforderlich. Weitere Auskünfte oder Anmeldung zum Motorsägenkurs ist ab sofort in der WBV-Geschäftsstelle möglich.

MS_Kurs_WBV_SuRoBild Jörg Berendes

Individuelle und intensive Schulung durch unsere Forstpraktiker gewährleisten einen hohen Ausbildungsstandard (Bild: Jörg Berendes)

 

12.01.2018
Besuchen Sie unsere Gebietsversammlungen Anfang Februar:
  • Dienstag, 06.02. um 19:30 Uhr Neukirchen, Gasthaus Engelhard (“Ramm”)
  • Mittwoch, 07.02. um 19:30 Uhr Süß, Landgasthof ”Rouherer”
  • Donnerstag, 08.02. um 20:00 Uhr Auerbach, Gasthaus “Hohe Tanne”
Neben dem aktuellen Holzmarkt (Nachfrage, Preise etc.) wollen wir Sie heuer zusammen mit den Revierleitern  der Forstverwaltung über Notwendigkeit, Vorgehen, Kosten und Förderung der Erschließung unserer Wälder mit ganzjährig LKW-fahrbaren Forststraßen, Rückewegen für Forstmaschinen im steileren Gelände und Rückegassen informieren.
 
 
12.01.2018
Vorankündigung Grundkurs Motorsäge
Die WBV Sulzbach-Rosenberg w.V. beabsichtigt im Frühjahr wieder an Wochenenden einen zweitägigen, entgeltlichen Motorsägengrundkurs in Eigenregie anzubieten. Interessenten sollen sich bei der Geschäftsstelle melden. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
 
 
12.01.2018
Die neuen waldbaulichen Förderrichtlinien sind da
Die im vorletzten Rundschreiben der WBV Sulzbach-Rosenberg w.V. angekündigten neuen Richtlinien für Zuwendungen zu waldbaulichen Maßnahmen im Rahmen eines forstlichen Förderprogramms, kurz WALDFÖPR 2018 sind nun vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bekannt gegeben worden. Wer sich vorab über die Möglichkeiten informieren möchte kann unter folgenden Link die Richtlinien und die dazu gehörigen Fördersätze herunterladen:
www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer_portal/048719/index.php
Natürlich stehen zur Beratung über die Fördermöglichkeiten für Waldbesitzer unsere staatlichen Revierleiter auch persönlich zur Verfügung.

 
 
Eine Auswahl der Meldungen aus den Vorjahren finden Sie in unserem Archiv.
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