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Waldbesitzervereinigung  Sulzbach-Rosenberg w.V.

 
 
 
 
14.05.2020
Bewässern von Forstkulturen jetzt förderfähig
 
Versuchsweise wird dieses Jahr das Bewässern von gepflanzten Forstkulturen gefördert.  Nachfolgend die bestehenden Vorgaben zur Antragstellung:
  • Bewässerung ist nur für geförderte Kulturen in den ersten fünf Jahren möglich und kann maximal zwei Mal pro Jahr bewilligt werden. Die erneute Beantragung kann jedoch frühestens nach 6 Wochen erfolgen.
  • Förderfähig sind somit auch Kulturen nach „alter“ Richtlinie.
  • Bewässerung ist nur förderfähig, wenn es um den Erhalt einer durch Trockenheit gefährdeten Kultur geht.
  • Es ist ausschließlich eine Einzelbewässerung der Pflanzen förderfähig mit 1,- €/Pflanze. Ein flächiges Bewässern wird nicht gefördert.
  • Gedeckelte Förderhöhe: 5000 Pflanzen je Antrag, max. 20.000 Pflanzen je Antragsteller im Jahr
  • AELF entscheidet ob die vorgesehene Maßnahmengestaltung des Antragsstellers forstfachlich sinnvoll erscheint und damit förderfähig ist.
  • Während oder kurz nach Durchführung der Bewässerung muss eine Beurteilung der Wirksamkeit und damit eine ausreichende Kontrolle bzw. Plausibilisierung der Maßnahme möglich sein.
  • Falls Bewässerungsverfahren unter Verwendung von Plastikbehältern, Flaschen o.ä. zur Anwendung kommen, ist deren Beseitigung im Arbeits- und Kulturplan als Auflage aufzunehmen.
 
Im Bereich des AELF Amberg gelten dazu noch folgende Auflagen:
  • Mindestwassermenge von 5l je Pflanze in einer Gabe.
  • Der/Die Antragsteller/in muss dem Revierleiter den Zeitpunkt der Bewässerung spätestens 1 Tag vorher mitteilen. Für das Wochenende bis Freitagmittag.
 
In den Erläuterungen des Arbeitsplans müssen folgende Informationen aufgeführt werden:
  • Die zu bewässernden Baumarten
  • Die Bewässerungsmethode
  • Eine Beschreibung, wie die Mindestwassermenge je Pflanze vom Antragsteller sichergestellt wird (z.B.: Gießkanne mit x Liter Volumen aufgeteilt auf x Pflanzen, Referenzmessung Durchfluss Schlauch in l/Minute ergibt x Sekunden Gießzeit je Pflanze, Volumen der Plastikflasche je Pflanze, etc. )
Generell gilt:
Maßnahmenbeginn vor Antragstellung führt zum Förderausschluß. Die Notwendigkeit und Förderfähigkeit muss der staatliche Revierleiter im Voraus feststellen. Der Arbeitsplan ist das Ergebnis, des mit dem Antragsteller festgelegten Verfahrens. Mit der Durchführung der Maßnahme darf erst nach Vorliegen eines Bewilligungsbescheides begonnen werden.
 
 
 
14.05.2020
Borkenkäfer hat leichtes Spiel
 
Das aktuelle Wetter mit Eisheiligen, die heuer ihrem Namen alle Ehre machen, verzögert das Brutgeschäft des Borkenkäfers. Aber die ersten hatten bereits die warmen Tage der zweiten Aprilhälfte genutzt, um vor Allem leichte Beute (z.B. nicht aufgearbeitete Sturmwurf-Fichten) zu besiedeln. Noch bleibt etwas Zeit, die befallenen Stämme aus dem Wald zu holen …
Den Prognosen zufolge, werden wir Waldbesitzer uns auch dieses Jahr wieder mit massivem Borkenkäferbefall beschäftigen müssen. Es gibt eigentlich keine Bodenwasservorräte. Der Winter war wieder viel zu trocken und die Niederschläge aus dem Februar sind längst verbraucht. Die Pflanzen leben von der „Hand im Mund“. Die Startbedingungen für ein erfolgreiches Borkenkäferleben sind also auch heuer wieder ideal.
 
Käferholz ist jedenfalls bislang über die WBV ohne Probleme absetzbar. Wie sich der Holzmarkt weiter entwickelt, ist auch wegen “Corona” schwierig abzuschätzen. Der Schnittholzmarkt steht aber - trotz nach wie vor guter Baukonjunktur - unter Druck. In welcher Richtung dieser Druck weitergegeben wird ist auch klar.
 
 
24.03.2020
Verhaltensregeln beim Thema Corona für Land- und Forstwirte
 
Scheinbar sind auch die Mitglieder der WBV verunsichert, wie wir auch als Land-und Forstwirte mit den Regelungen zum “social distancing” umgehen müssen. Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz, der Bayerische Bauernverband und der Bayerische Waldbesitzerverband haben zu diesem Thema folgende Empfehlung herausgegeben.
 
Coronavirus
Wir erleben derzeit eine Situation, die wir in dieser Art und Weise noch nie erlebt haben. Die Corona-Pandemie führt täglich zu neuen Entscheidungen und geänderten Rahmenbedingungen. In einem bisher unbekannten Ausmaß werden Bayern, Deutschland und die Welt “heruntergefahren”. Das stellt jeden Einzelnen und auch alle Unternehmen vor riesige Herausforderungen.
Der Bayerische Ministerpräsident hat bekanntgegeben, dass ab Samstag 21. März 2020 um 0.00 Uhr in ganz Bayern Ausgangsbeschränkungen gelten. Was heißt das nun? 
 
Grundsätzlich gilt:
Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab 21.03.2020, 00.00 Uhr in Bayern nur noch beim Vorliegen triftiger Gründer erlaubt. Dazu zählen laut Bayerischer Staatsregierung der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt und Apothekenbesuche, Hilfe für Andere, Besuche von Lebenspartnern aber auch Sport und Bewegung.
 
Wie wirken sich die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen auf die Land-und Forstwirtschaft aus?
 
Die Landwirtschaft und der gesamte vor-und nachgelagerte Bereich werden von der Staatsregierung und der Bundesregierung als systemrelevante Infrastruktur eingeordnet, da sie die Grundversorgung mit Lebensmitteln gewährleisten.
Laut Allgemeinverfügung sind u.a. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und Handlungen zur Versorgung von Tieren triftige Gründe für das Verlassen der Wohnung.
Mit der nun verfügten Ausgangssperre bleiben alle erforderlichen Tätigkeiten erlaubt.
- Zur Versorgung der Tiere auf den Bauernhöfen und in abgelegeneren Stallungen,
- zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen (Acker -und Grünland, Sonderkulturen),
- zum dafür notwendigen Transport  (z.B. Betriebsmittel, Futtermittel Milch, Tiere, Getreide).
- Auch Direktvermarktung, Hofläden und Bauernmärkte dürfen unter Beachtung der Abstands - und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Sie tragen zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung bei.
- Der Agrar- und Landhandel darf derzeit nach wie vor geöffnet bleiben, da lediglich klassische Bau- und Gartenmärkte eingeschränkt sind.
 
Auch übliche und erforderliche Waldarbeiten und Aufarbeitung von Kalamitätsholz wegen Borkenkäfer und Stürmen sind berufliche Tätigkeiten und daher für Waldbesitzer möglich. Allerdings sind dabei soziale Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und alle möglichen Vorkehrungen für bestmöglichen Infektionsschutz zu beachten ( Quelle: Bay. Bauernverband)
 
Vom Bayerischen Waldbesitzerverband wird hierzu noch folgendes ergänzt:
Als Waldbesitzer sind Sie als Forstbetrieb zu werten. Dies folgt aus dem Bescheid der Berufsgenossenschaft, die Sie als Unternehmen der Land-und Forstwirtschaft führt. Damit ist die Arbeit im Wald für Sie Arbeit und unterliegt nicht den Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet auch, dass die bei Ihrem Forstzusammenschluss bestellte und bereitgestellte Pflanzen und andere Materialien abholen können. Umgekehrt gilt für den Forstzusammenschluss, dass er als privilegierter Betrieb des Landhandels seinen Betrieb zur Auslieferung von Forstpflanzen aufrechterhalten kann und darf.
 
 
20.03.2020
Ortsversammlungen abgesagt - aktuelle Informationen
 
Das Thema „Corona“ trifft unsere Gesellschaft im Innersten. Jeder Einzelne wird die Auswirkungen spüren. Auch wir als WBV müssen uns in dieser historisch außergewöhnlichen Situation, wie alle anderen auch, den Regeln unterordnen. Die im Mitteilungsblatt angekündigten sechs Ortsversammlungen mit Neuwahlen der Ortsobleute, müssen verschoben werden. Wir bitten alle Mitglieder, diese Information auch im Rahmen der Mundpropaganda weiter zu geben.
Zum Redaktionsschluss des letzten Informationsblatt dachten wir noch, dass Versammlungen in der geplanten Größenordnung noch durchführbar wären. Mittlerweile ist dies aber undenkbar geworden. Wann wir die Veranstaltungen nachholen können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar. Wir werden Sie jedenfalls rechtzeitig über einen Nachholtermin informieren. Leider ist auch der Parteiverkehr in der WBV-Geschäftsstelle zur Zeit nicht mehr möglich, das LCC ist für den Besucherverkehr gesperrt. Telefonisch, per Fax oder Mail bleiben wir aber für Sie erreichbar. Gewünschte Beratungen vor Ort, Organisation Unternehmereinsatz, Holzaufnahme bereitgestellter Hölzer etc. bieten wir weiterhin unseren Mitgliedern an, solange dies offiziell noch erlaubt ist.

Holzmarkt
Das Orkantief Sabine und der Sturm Yulia hat in Deutschland für 5 bis 7 Mio. Festmeter Sturmholz gesorgt.  Diese Menge jedenfalls hat gereicht, dass der zarte Silberstreif, der kurzzeitig am Horizont des Holzmarktes zu erahnen war, schnellstens wieder mit dunklen Wolken verdeckt wurde. Die Sturmholzmenge reicht der Sägeindustrie zum Überbrücken bis ab Mai mit den nächsten Käferholzmengen gerechnet wird.
Der derzeitige Schnittholzmarkt befindet sich gegenüber den letzten zwei Jahren stärker unter Druck. Erschwerend kommen die Unwägbarkeiten im Rahmen der weiteren Entwicklung mit der Corona-Krise. So sank der Ifo-Geschäftsklimaindex nach einem vorläufigen Bericht im März auf 87,7 Punkte. Dies ist der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. Zur Zeit laufen die Verträge noch auf dem bisherigen Preisniveau weiter. Doch der Ton wird bereits deutlich rauer. Wie immer im Frühjahr bitten wir, das Holz alsbald fertig zu stellen. Trotz bayernweit geringem Einschlag befürchten wir nach der langen Nässephase einen „Bauernbuckel“ in der Holzbereitstellung, sobald die Rückewege wieder befahrbar werden.

Um unsererseits der Borkenkäfervermehrung so wenig Vorschub wie möglich zu leisten, bitten wir dringend, die verbreiteten Einzelwürfe der vergangenen Stürme aufzuarbeiten.

Das Forstrevier Hahnbach ist wieder besetzt.
Als neuer Revierleiter von Hahnbach steht Fabian Hammerling den Waldbesitzern der Gemeinden Vilseck, Gebenbach und Hahnbach ab sofort als Ansprechpartner zur Verfügung.
Seine Kontaktdaten sind:
Fabian Hammerling
Herbert-Falk-Str. 2
92256 Hahnbach
Tel.: 09664 / 291
Fax: 09664 / 953330
Mobil: 0173 / 573 074 1

Information für die Mitglieder in den Gemeinden Auerbach, Vilseck, Gebenbach und Hahnbach
Manche werden sich schon gewundert haben, dass sie Frau Schirin Acher nicht mehr erreichen. Leider ist sie seit Januar im Krankenstand. Wir wünschen ihr auch auf diesem Weg gute und auch schnelle Besserung - auf dass „ihre Arbeitskraft uns allen baldmöglichst wieder zur Verfügung stehe“. Das „Rumpfteam“ mit Robert Pirner und Jörg Berendes steht Ihnen jedenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.
 
 
13.02.2020
Waldschäden durch Orkan “Sabine”
 
Der Durchzug des Orkantiefs Sabine zog sich über mehrere Tage hinweg, so dass die Schadenserhebungen und grobe Mengenmeldungen nur zögerlich eintrafen. Insgesamt sind wohl die angekündigten schweren Auswirkungen auf den Wald ausgeblieben.

In unserer WBV können die Sturmholzmengen nach den ersten Informationsfahrten, Schadensmeldungen und –schätzungen bis jetzt als marginal bezeichnet werden. Nachdem aber das Betreten der Wälder bis gestern noch sehr gefährlich war, werden die Mitglieder gebeten, ihre Wälder nun auf Schäden zu inspizieren. Sollte sich - vor Allem im Bereich von feuchten Mulden oder durch Borkenkäfer aufgerissenen Beständen - doch größere Schäden finden lassen, bittet die WBV-Geschäftsstelle um Mitteilung damit notfalls die zügige Aufarbeitung durch Unternehmer eingeleitet werden kann. Auf jeden Fall müssen auch die verstreuten Einzelwürfe bis zum Frühjahr aufgearbeitet werden. Nur so können wir gemeinsam verhindern, dass der Borkenkäfer im Frühjahr sich an einem gedeckten Tisch bequem bedienen kann.

Die bislang bekannt gewordenen Schadensmengen sind hauptsächlich in den Fichtengebieten Ober- und Niederbayerns sowie Baden-Württemberg angefallen. Wohl im unteren einstelligen Millionenbereich. Aber auch aus den anderen Bundesländern kommen erste Zahlen: 200.000 in Hessen, 400.000 in Niedersachsen. Fest steht jedenfalls, dass dies für eine erhoffte Preisstabilisierung oder gar Erholung der Holzpreise nicht förderlich sein dürfte.

Momentan jedenfalls liegt der Holzpreis für frische Fichte in den aktuellen Vorverträgen der WBV zwischen 55,- und 75,- je Festmeter. Bei frischer Kiefer bitte keine 3,60er Längen mehr produzieren. Generell wird wie immer empfohlen, sich vor Einschlag über die Möglichkeiten der Sortimentsaushaltung zu informieren.
 
 
13.02.2020
Erkenntnisreiche Informationsfahrt zum Wertholzplatz in Strullendorf
 
Braut_18000 Euro_Pretzfeld_2020 
Wie im Bild oben zu “sehen” liegen dort 18.000,- €, verpackt in einem 4,20 m langen und 70 cm dicken Bergahornstamm. Den Preis erzielte er, weil der Käufer von außen erkannt hat, dass der Faserverlauf im Stamm wellig ausprägt ist und sich somit als “Riegelahorn” zu besonders wertvollen Furnier verarbeiten lässt. (Bilder: Jörg Berendes)
 
 
Strullendorf_2020
Die Teilnehmer der Informationsfahrt vor der teuersten Esche der Submission: Der mit OS beschriftete Stamm mit Wachsversiegelung - aus der WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
 
23.01.2020
Besichtigung Wertholzversteigerung Pretzfeld - 18.000,- € für Bergahornstamm
 
Die beiden Waldbesitzervereinigungen (WBV) Sulzbach-Rosenberg und Illschwang-Birgland laden zusammen mit dem Forstrevier Sulzbach-Rosenberg WBV-Mitglieder und am Thema Interessierte ein, den Lagerplatz der Wertholzversteigerung in Strullendorf bei Bamberg zu besichtigen.

Dieses Jahr konnte sich die WBV Sulzbach-Rosenberg wieder an einer Versteigerung für Laubhölzer beteiligen. Nachdem nun die Ergebnisse bekannt wurden, zeigten sich der WBV-Geschäftsführer Jörg Berendes und der zuständige Revierleiter Bernhard Raschka in einer ersten Beurteilung mit den erzielten Holzpreisen äußerst zufrieden. Der beste aus Sulzbach-Rosenberg gelieferte Eichenstamm erlöste 789,- € je Festmeter und lag damit bei den Eichen im Feld der teuersten 5%. Bei der Esche kam sogar der teuerste Eschenstamm der Submission aus dem WBV-Gebiet. Die “Braut” der Submission aber kommt leider nicht aus unserem Gebiet: ein Ahornstamm der mit 11.200,- pro fm beboten wurde. Allein dieser Stamm erlöste phantastische 18.000,- €. Interessant beim Nadelholz ist sicherlich auch ein Lärchenlos, das mit 820,- je fm verkauft werden konnte.

Im Rahmen einer Informationsfahrt soll nun der Holzlagerplatz besichtigt werden. Dort liegen über 500 Festmeter, von Ahorn bis Wildbirne, einzelstammweise aufgereiht. Für jeden Stamm liegen das Erst- und das Zweitgebot vor. Somit können die Teilnehmer der Informationsfahrt ihre Baumartenkenntnisse auffrischen und über verschiedenste Holzarten und  –qualitäten ihre eigene Einschätzung überprüfen. Erfahrungsgemäß führt dies zu lehrreichen Diskussionen und zur Erkenntnis, dass wohl manches wertvolle Laubholz als Brennholz im eigenen Ofen „vermarktet“ wurde.

Abfahrt am Samstag, den 25. Januar ist um 8:00 Uhr am Parkplatz des LCC in Sulzbach-Rosenberg. Einkehr Mittag in einem Brauereigasthaus mit eigener Metzgerei. Rückfahrt ist um 14:00 Uhr geplant.
Um Fahrgemeinschaften bilden zu können wird um Anmeldung in der WBV-Geschäftsstelle (09661/876687) gebeten. Dort gibt es auch weitere Informationen.
 
 
 
20.12.2019
Zugang zu Homepage wieder möglich
 
Mancheiner wird es bemerkt haben. Die Pflege der Homepage war in letzter Zeit “etwas sparsam”. Der Zugang zum Einstellen aktueller Meldungen waren wegen Betriebssystemumstellung und Update des Homepageprogramms nicht mehr ohne weiteres möglich. Wir hoffen, dass die Probleme beseitigt werden konnten.
 
 
09.10.2019
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
 
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
Unser nächster Motorsägenlehrgang startet wieder mit dem erfahrenen Team aus Unfallverhütungsspezialisten, Forstwirtschaftsmeistern und WBV-Geschäftsführern:
        Samstag, 09.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Theorie, Gasthaus “Heldrich am Forsthof”
        Samstag, 16.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 1
        Samstag, 23.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 2
        Samstag, 30.11.2019 um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 3

Komplette Schutzkleidung am Praxistag ist zwingend erforderlich. Weitere Auskünfte oder Anmeldung zum Motorsägenkurs ist ab sofort in der WBV-Geschäftsstelle möglich.
 
 
08.10.2019
Einhaltung der PEFC-Standards werden überprüft
 
Die Mitglieder der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg w. V. haben sich mit Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2001 (Kriterien siehe Waldbote 2001 Seite 28 ff) nach PEFC zertifizieren lassen. Das PEFC Zertifikat ist der Nachweis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und dazu müssen bestimmte Standards eingehalten werden (siehe www.wbv-sulzbach-rosenberg.de/html/downloads.html oder www.pefc.de). Übrigens: Dafür, dass die WBV-Mitglieder zertifiziert sind und wir als WBV für die Mitglieder dieses zertifizierte Holz vermarkten, führt die WBV Sulzbach-Rosenberg jährlich knapp 3.000,- € an PEFC ab.

Unsere WBV wurde in diesem Jahr für eine Vor-Ort-Überprüfung der PEFC-Standards bei der Zufallsstichprobe gezogen. Und in der WBV wiederum wurden in einer Unterstichprobe Zehn Waldbesitzer aus einer anonymisierten Mitgliederliste nach dem Zufallsprinzip von PEFC-Bayern für eine Überprüfung ausgesucht.
Nach der Klärung grundsätzlicher Fragen in der WBV-Geschäftsstelle, die WBV und alle Mitglieder betreffend, wird anschließend in den Wäldern der ausgewählten Mitglieder die PEFC-Regionalassistentin für Nordbayern, Frau Iris Götting-Henneberg die Einhaltung der PEFC-Standards für Deutschland vor Ort begutachten.
 
 
07.06.2019
Borkenkäfer aktuell
 
Wie die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) berichtet, „haben die niedrigen Temperaturen Ende April und Anfang Mai den Schwärmflug der Fichten-borkenkäfer kurzfristig gebremst. Die Käfer der ersten Schwärmwelle, die um die Osterfeiertage stattfand, haben bevorzugt unter der Rinde überwintert. Nach ihrem Ausflug haben sie sich vor allem in noch liegendes Holz im Wald eingebohrt.” Mehr oder weniger alle liegenden Stämme sind befallen. Die Altkäfer dürften nach Anlage der Muttergänge alsbald ausfliegen und die nächsten Fichten attackieren.
 
In manchen Gebieten Bayerns wurde aber auch bereits in der ersten Maiwoche erster Stehendbefall gemeldet. Die Dramatik der Lage zeigt sich auch darin, dass in Deutschland mittlerweile ganze Waldgebiete in Punkto Borkenkäferbekämpfung aufgegeben worden sind. Dort wird der Kampf gegen den Käfer als aussichtslos betrachtet.

Im Gebiet unserer WBV war es bis Ende Mai noch ruhig geblieben. Das ändert sich leider momentan. In den Borkenkäferfallen finden sich mittlerweile große Mengen an Käfern und wir haben auch bei uns die ersten frischbefallenen stehenden Bäume bestätigen müssen. Das heißt, dass jetzt die Käfer schwärmen, die im Boden überwintert haben und dass ab sofort mit der Bohrmehlsuche begonnen werden kann.
Trockenes und sonniges, warmes Wetter erleichtert das Auffinden des braunen, Schnupftabak ähnlichem Bohrmehls auf Rindenschuppen, im Moos am Stammfuß, in Spinnweben oder auch auf Brombeer- und Himbeerblättern. Wind und Regenwetter erschweren es.
 
Die schnelle Reaktion auf Käferbefall und gründliche Aufarbeitung in der ersten Schwärmwelle sind besonders wirkungsvoll für das erfolgreiche Eindämmen der Befallsausbreitung und das Abschöpfen der Käferpopulation!
Bitte nehmen Sie sich spätestens jetzt auch der einzelnen Sturmwürfe des vergangenen Winters in ihren Wäldern an. Informieren Sie auch Ihren Nachbarn, sollte sich in dessen Wald Käfermaterial befinden. Nur zur Erinnerung: Unsere staatlichen Revierleiter beraten natürlich auch zum Themenkomplex Borkenkäfer.

Über die WBV können Arbeitskräfte zur Aufarbeitung von Käferhölzern angefordert werden. Sollte zur Borkenkäferbekämpfung eine Spritzung notwendig werden, weisen wir auf die Beachtung der einschlägigen Bestimmungen hin. Auch für den Spritzmitteleinsatz kann die WBV proffesionelle Unternehmer vermitteln. Andererseits sind bei zugelassenen Spritzmitteln bereits jetzt manche Händler ausverkauft.
 
 
07.06.2019
Aktueller Holzmarkt
 
Die weltpolitischen Turbulenzen (beispielsweise Trump, Brexit, nationalistische Spaltungstendenzen in Europa) verursachen Belastungen und Unwägbarkeiten in Politik und Wirtschaft und führen zu einer weiteren Verunsicherung an den Märkten – einschließlich dem Holzmarkt.
Auch der Schnittholzmarkt ist mittlerweile unter großen Druck. Der Absatz von schlechten Qualitäten und Sägeresthölzern ist mittlerweile ein ernsthaftes Problem. Die Lager quellen über und erste Betriebsstillstände drohen, weil die Hackschnitzel nicht mehr weitergebracht werden können. Ein namhafter bayerischer Papierholzverarbeiter in Plattling hat aufgrund wegbrechender Aufträge eine Papiermaschine stillgelegt. Selbst Spanplatten haben preislich nachgegeben und die Hersteller brauchen eigentlich unser, vergleichbar „teures“ Waldholz nicht.
Nach wie vor ist also sehr viel Holz auf dem Markt und es werden für dieses Jahr weitere, gewaltige Mengen erwartet, der auf einen sich abschwächenden Schnittholzmarkt trifft.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Preisniveau für Fichte nochmals weiter nachgegeben hat. Es bewegt sich momentan zwischen 60,- und 65,- €/fm, Käferholz/D-Holz um die 40,- €, jeweils für 2b. Auch die Kiefer gerät in den Abwärtssog der Fichte. Die im letzten Rundschreiben vom Februar vorhergesagte Anpassung des Preisabstands der Kiefer zur Fichte ist mittlerweile eingetreten (2b: 55,- bis 68,-).

Es gibt Gebiete - auch in Bayern - da wird schon jetzt nicht mehr nach dem Holzpreis gefragt bzw. wird von den dortigen Forstbetriebsgemeinschaften kein Holz mehr übernommen und vermarktet. Interessanterweise sind dort auch keine privaten Holzaufkäufer oder Selbstwerbungsfirmen mehr aktiv.

Mehrere Holzkäufer nutzen auch die
Gunst der Stunde um die Daumenschrauben bei uns Waldbesitzern in Punkto Kleinmengen, Abmessungen und Sortierung, LKW-Erreichbarkeit der Polter, Zusatzkosten bei problematischer Holzabfuhr u.v.m., weiter anzuziehen.

Trotz der oben erläuterten Problematik lief die Holzabfuhr im ersten Quartal erstaunlicherweise recht zügig. Leider hinken einzelne Käufer aber stark hinterher und zur Zeit kann man die Holzabfuhr als zäh bezeichnen. Angesichts der dramatischen Lage am Holzmarkt können wir uns aber noch glücklich schätzen, dass wir bislang alles anfallende Holz unserer Mitglieder vermarkten können. Wir bitten aber alle Mitglieder darum, sich marktkonform zu verhalten und den Einschlag auf Zwangsmaßnahmen zu beschränken.

Die Aussichten sind angesichts der Käferprognosen nicht gerade optimistisch. Wir rechnen mit einem sehr schwierigen Holzmarkt in diesem Jahr.
 
Nochmals bitten wir um Beachtung, dass momentan keine 3,60er-Palette und mittlerweile auch keine 3,60er-Kiefer sowie Fi-Papierholz bereitgestellt werden kann!
Vermarktbar sind derzeit Fichte und Kiefer als Langholz oder 4,0m oder 5,0m, oder auch andere Längen. Industrieholz nach Möglichkeit mit 3,0m Mindestlänge. Bitte beachten Sie auch, dass sich Sortimente ändern können oder einzelne Sortimente - besonders zur Zeit - wegbrechen können.

Deswegen!  Eine wichtige Grundregel hat immer Bestand: Bitte sprechen Sie die Sortimente vor dem Einschlag mit der Geschäftsstelle ab!
 
 
04.03.2019
Harvester im Raum Hahnbach und Auerbach
 
Wir planen im Raum Hahnbach und Auerbach unsere nächsten Harvestereinsätze. Für die kostengünstige Aufarbeitung ist es notwendig, Flächen und Mengen zu bündeln. Sollten sie in den genannten Bereichen Waldflächen besitzen, die bis zum Frühjahr noch bearbeitet werden sollen, melden sie diese umgehend an der Geschäftsstelle an, damit wir sie noch berücksichtigen können.
 
 
01.02.2019
Gebietsversammlungen
 
Wir dürfen Sie zu unseren Gebietsversammlungen herzlich einladen:

•Dienstag, 5. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Neukirchen, Gasthaus Engelhard („Ramm“)

•Mittwoch, 6. Februar 2019 um 20:00 Uhr
Auerbach, Gasthaus „Hohe Tanne“

•Donnerstag, 7. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Süß, Gasthaus „Zum Rouerer“

Neben Holzmarkt und Holzpreise soll auch das Thema Borkenkäfersommer 2019 beleuchtet werden. Mit von der Partie sind wie immer unsere staatlichen Beratungsförster mit den Themen „Aktuelles aus der Förderung“ und „Wiederbewaldung von Schadflächen“. Weitere Informationen gibt es unter der 09661/876687 in der Geschäftsstelle der WBV Sulzbach-Rosenberg
 
 
21.12.2018
Wichtige Info zum Jahresende
 
Sehr geehrte Mitglieder,
liebe Freunde der WBV Sulzbach-Rosenberg!

Der lang geplante neue Holzspalter in Ödgodlricht steht den Mitgliedern ab sofort zum Ausleihen bereit. Terminabsprachen zum Ausleihen sind mit Maschinenwart Martin Ströhl unter der Mobil-Nr. 0162 2622761 möglich. Mit dem leistungsstarken Liegendspalter am Maschinenstandort Ödgodlricht sollen die Wege für die Mitglieder möglichst kurz gehalten werden. Das neue Modell wurde ja im letzten Waldboten bereits ausführlich vorgestellt. Wir möchten aber nochmals darauf hinweisen, dass der gezogene Liegendspalter mit eigenem Fahrgestell auch mit schwächer motorisierten Schleppern betrieben werden kann.
 
Spalter u 2ter Vorstand neu
Auf dem Bild zu sehen anlässlich der Spalterübergabe von links nach rechts: Herbert Pilhofer, Beisitzer und Maschinenwart Haghof, Martin Ströhl, der neu gewählte 2. Vorsitzende der WBV und Maschinenwart Ödgodlricht, Robert Pirner, 1. WBV-Vorsitzender und Büroleiter, Schirin Acher, WBV-Geschäftsführerin für Auerbach, Vilseck, Gebenbach und Hahnbach sowie rechts Alfons Hubmann, WBV Beisitzer.
(Bild: Jörg Berendes)
 
 
 
 
 
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass das beliebte 3,60er-Palettensortiment – wie im Waldboten angekündigt und auf der Jahreshauptversammlung erläutert - zur Zeit nicht mehr möglich ist. Wir bemühen uns zusammen mit der Forstwirtschaftlichen Vereinigung der Oberpfalz um eine Übergangslösung für die zwischenzeitlich fertiggestellten Mengen.

Die Geschäftsstelle der WBV ist in der Weihnachtswoche und in der ersten Januarwoche geschlossen. Auch die Holzabfuhr ruht in dieser Zeit bei den allermeisten Sägern. Die WBV-Geschäfststelle ist ab Montag, den 07.01.19 zu den üblichen Zeiten wieder für Sie erreichbar.


Nachdem sich ein ereignis- und überaus erfolgreiches Jahr seinem Ende entgegen neigt, möchte sich Ihr Team der WBV herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir dürfen unseren Mitgliedern und Freunden der WBV Sulzbach-Rosenberg ein gesegnetes Weihnachtsfest und nach ein paar ruhigen Tagen einen guten Rutsch in ein gesundes Neues Jahr 2019, keine Kalamitäten und stets unfallfreies Arbeiten im Wald wünschen.

Ihr WBV-Team
Robert Pirner für die Vorstandschaft
Jörg Berendes und Schirin Acher für die Geschäftsführung

 
 
 
24.10.2018
Fortgeschrittenenkurs für seilunterstützte Fällung
 
Das Forstrevier Hahnbach des AELF Amberg bietet am 20.12.2018 eine eintägige Fortbildung zum Thema „Seilunterstützte Fällung mit der Spillseilwinde“ an. Bei Fällarbeiten am Waldrand, entlang von Verkehrswegen oder Siedlungen ist der Einsatz einer Seilwinde oft unerlässlich. Den Teilnehmern werden die Schätzung der Zugkräfte, die Anbindehöhe, geeignete Arbeitsmittel, die klare Kommunikation und spezielle Fälltechniken vermittelt. Der Kurs richtet sich an Waldbesitzer, die bereits den Grundkurs „Sichere Waldarbeit“ absolviert haben. Anmeldung unter 0173-5730741, Forstrevier Hahnbach oder per mail an stefan.binner@aelf-am.bayern.de.
Weitere Kursangebote finden Sie auf der Homepage des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg unter www.aelf-am.bayern.de.
 
 
19.10.2018
Infoveranstaltung Pflanz- bzw. Zaunbaukurs
 
Am Montag, den 22. Oktober 2018 findet ein Pflanz- bzw. Zaunbaukurs des Forstrevier Auerbachs des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg statt. Vormittags ab 9:00 Uhr Pflanzkurs, nachmittags ab 12:30 Uhr Zaunbaukurs.
Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz am Sportplatz in Königstein Richtung Krottensee.
 
Herbstzeit ist Pflanzzeit. Damit beim Pflanzen/Zaunbau alles glatt läuft, werden die verschiedenen Verfahren und Techniken, der richtige Umgang beim Transport sowie die richtige Pflanzenwahl erläutert. Danach darf jeder selbst unter fachmännischer Anleitung die Geräte ausprobieren. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei Revierleiter Johannes Hauke.
 
 
04.10.2018
Sturmschäden, Borkenkäfer, und was kommt dann?
 
Die Schadereignisse der letzten Jahre haben große Lücken in unsere Wäldern gerissen. Zum Teil gelingt eine natürlich Wiederbewaldung dieser Flächen durch Naturverjüngung, zum Teil muss die neue Waldgeneration aber erst durch Pflanzung eingebracht werden. Grundlegend für den Erfolg jeder Pflanzmaßnahme sind eine fachmännische Beurteilung der Qualität der Forstpflanzen, die richtige Lagerung sowie die korrekte Pflanztechnik. Das Forstrevier Hahnbach bietet dazu am Mittwoch, den 24. Oktober, zwei halbtägige Fortbildungskurse für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an.
Die Treffpunkte sind:
Um 8:30 Uhr in Hahnbach, an der Einfahrt gegenüber der Kläranlage
Um 13:00 Uhr im Ortszentrum von Gumpenhof bei Vilseck
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen unter 0173-5730741, Forstrevier Hahnbach.
Weitere Kursangebote finden Sie auf der Homepage des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter www.aelf-am.bayern.de.
 
 
26.09.2018
Infoveranstaltung zum Themenkomplex Sturmschäden-Borkenkäfer-Holzmarkt
 
Als sich gerade die Lage mit Borkenkäferschäden etwas zu beruhigen schien, hat der Gewittersturm “Fabienne” am Abend des 23. September neue bzw. weitere Schäden im Wald verursacht. Vielfach gibt es in den Wäldern im WBV-Gebiet Einzelwürfe und kleinere Wurfnester. Manche sind aber auch stark mit flächig gebrochenen und geworfenen Bäumen betroffen. Grobe Schätzungen gehen zum jetzigen Zeitpunkt von 1500 bis 2000 fm Schadholz aus, mit einem hohen Anteil von Bruchholz. 
Was gilt es jetzt zu beachten, wie gehe ich vor, was macht der Käfer, benötige ich einen Forstunternehmer, was für Sortimente sind möglich und nicht zuletzt, was macht der Holzmarkt? Viele Fragen die wir im Rahmen einer kurzfristigen Informationsveranstaltung beleuchten und beantworten wollen.

Dazu laden ein das Forstrevier Auerbach zusammen mit der WBV Sulzbach-Rosenberg.
Treffpunkt am Freitag, 28. September 2018 um 16:00 Uhr ist das Gerätehaus der FF Achtel.
 
 
16.08.2018
Jugendpflege – wichtige Weichenstellung für zukünftige Wälder
 
Mit der Pflanzung oder dem Ankommen der Naturverjüngung ist der erste Schritt für den neuen Wald getan. In den darauffolgenden 10-15 Jahren entscheidet sich die spätere Zusammensetzung und Qualität eines Bestandes. Bis etwa 2 m Bestandshöhe (Jungwuchs) sind ggf. Pflegearbeiten gegen bedrängende Begleitflora und verdämmende Weichlaubhölzer oder die Entnahme grobförmiger Bäume nötig. Dabei wird oftmals zu viel getan. In der folgenden Zeit bis etwa 12 m Bestandshöhe (Jungbestand) muss ebenfalls in regelmäßigen Turnus beurteilt werden, ob und welche Eingriffe notwendig sind. Dabei sind laubholzdominierte Bestände ganz anders zu pflegen als nadelholzdominierte. In unserem Kurs werden die biologischen Grundlagen, die sich daraus ergebenden Entscheidungskriterien und die praktische Umsetzung mit geeigneten Werkzeugen und Arbeitsverfahren auf Beispielflächen vorgestellt.

Zur Schulung Jugendpflege laden ein das Forstrevier Auerbach zusammen mit der WBV Sulzbach-Rosenberg.
Treffpunkt am Mittwoch, 22. August 2018 um 13:00 Uhr ist der Wanderparkplatz am Gasthof "Hohe Tanne" bei Auerbach.  Dauer der Veranstaltung ca. 2,5 Stunden
 
Wegen der Aktualität gibt es im Anschluss der Pflegeschulung noch Informationen über den neuesten Stand zum Thema Borkenkäfer und Holzmarkt.
 
Weitere Auskünfte gibt Revierleiter Johannes Hauke (Telefon: 09643 2049517 Mobil: 0173 5730736) oder der WBV-Geschäftsführer Jörg Berendes (Geschäftsstelle 09661/876687 oder mobil 0171 / 6828359).
 
 
07.08.2018
Borkenkäfersuche jetzt
 
Die seit Monaten anhaltende trockene und heiße Witterung zollt nun ihren Tribut. In den letzten drei Wochen erhielten wir fast täglich Meldungen über neue Borkenkäfernester. Anfangs waren es meist fünf bis  zehn frisch befallene Fichten. Jetzt haben wir mit den letzen Käfernestern eine Größe von 100 Käferfichten mit über 150 fm Schadholz erreicht. Die neuen Käfernester sind oft unabhängig von einem vorausgehenden Käferbefall in unmittelbarer Nähe entstanden, das heißt, der Befall kann momentan auch in einem geschlossenen, intakten Bestand neu auftreten. Meistens sind Fichten-Reinbestände betroffen - Nadel-Laub-Mischbestände kaum.
Erster Anhaltspunkt  zum Lokalisieren der Borkenkäfernester sind häufig zwei, drei übersehene Fichten aus Frühjahrsbefall, die jetzt mit abfallender Rinde und gelblich bis rot verfärbten Kronen zeichnen. Die daraus ausfliegenden Jungkäfer besiedeln momentan die angrenzenden Fichten. Bohrmehl ist oft reichlich vorhanden und deshalb leicht zu finden.
Der Einschlag sollte zügig und großzügig erfolgen (rändeln!). Holzabsatz über die WBV ist gesichert. Beratung zum Thema bieten die zuständigen staatlichen Revierleiter und /oder WBV-Geschäftsführer an.
 
 
27.06.2018
WBV besucht Interforst in München
 
Zum 13. Mal findet auf dem Münchener Messegelände die Interforst statt. Über die Jahre hat sich die Interforst in der Messemetropole München als internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik etabliert. Sie präsentiert im Vier-Jahres-Turnus zukunftsweisende Lösungen für den großen Themenbereich von Holz und Forst. Neben den neusten Maschinen, Werkzeugen und Forstbedarf erleben die Besucher Vorführungen, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen. Die Messe zeigt die komplette Vielfalt der Branche.

Die Waldbesitzervereinigung Sulzbach–Rosenberg und die Waldbesitzervereinigung Illschwang-Birgland fahren zusammen am Mittwoch, den 18. Juli 2018 zum Waldbauerntag der Interforst nach München. Wegen der Bestellung des Busses ist eine möglichst frühe und verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 09661/876687 in der Geschäftsstelle der WBV Sulzbach – Rosenberg w. V. spätestens bis zum 13. Juli nötig! Zusteigemöglichkeiten bestehen am Betriebshof der Firma Willax um 7:00 Uhr, in Sigl 7:05, in Mönlas 7:10, an der B 85 bei Edelsfeld 7:15 und Forsthof 7:20, am Parkplatz beim SV Loderhof 7:30 und schließlich in Pesensricht um 7:40. Je nach Verkehrsaufkommen endet die Fahrt bis 21:00 Uhr.
 
 
27.04.2018
Borkenkäfersaison startet massiv
 
Nach einer Mitteilung der LWF nutzten Buchdrucker und Kupferstecher  die sehr heißen Tage der vergangenen Woche (16. KW), um auszuschwärmen.

Angesichts der hohen Populationsdichten aus dem Vorjahr ist beim Hauptschwärmflug mit Stehendbefall zu rechnen. Die Bohrmehlsuche ist daher in den kommenden Tagen unerlässlich, besonders an den Randbäumen letztjähriger Käferlöcher und aufgerissener Waldränder. Auch ohne Befallsherde aus dem letzten Jahr bieten die zahlreichen Einzelwürfe aus den Stürmen des vergangenen Winters optimale Trittsteine für die Entstehung großer Käfernester.

Befallene Fichten müssen zeitnah gefunden, gekennzeichnet und unverzüglich aufgearbeitet werden. Nur so ist eine Ausweitung des Befalls auf benachbarte Fichten sowie der Wiederausflug zur Anlage einer Geschwisterbrut zu verhindern. Bei warmer Witterung kann zwischen Befall und Anlage der Geschwisterbrut ein Zeitraum von nur 2 Wochen liegen!

Die schnelle Reaktion auf Käferbefall und gründliche Aufarbeitung in der ersten Schwärmwelle sind besonders wirkungsvoll für eine erfolgreiche Eindämmung der Befallsausbreitung und Abschöpfung der Käferpopulation.
 

Dazu gibt die LWF folgende Handlungsempfehlungen:

Bohrmehlsuche – JETZT!

  • Kontrolle von Randbäumen auf frischen Stehendbefall: an letztjährigen Käferlöchern und aufgerissenen Waldrändern, sowie im näheren Umkreis von Einzel- und Nesterbrüchen;
  • Bohrmehlsuche an trockenen und windruhigen Tagen; Bohrmehl ist erkennbar hinter Rindenschuppen, auf Ästen, in Zwieseln und Astgabeln, im Moos am Stammfuß, auf Blättern der Pflanzen am Boden;
  • Befallskontrolle von liegenden bruttauglichen Fichtenkronen und Resthölzern;
  • Zeitnaher Einschlag und Aufarbeitung von befallenen Fichten:
    Aufarbeitung möglichst bis Derbholzgrenze (7 cm). Der Industrieholzabsatz ist derzeit sehr gut und kann daher für Brutraumentzug zur Borkenkäferbekämpfung genutzt werden.
  • Bei Harvestereinsätzen sind die Kronen soweit wie möglich durch den Prozessorkopf zu ziehen, um die Bruttauglichkeit der Kronen einzuschränken.

Quelle (redaktionell bearbeitet): http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/188977/index.php

Informationen vor Ort bieten die zuständigen Revierleiter oder die Geschäftsführer der WBV.

 
 
17.04.2018
Pappelanbau im Kurzumtrieb - Vorführung Pflanzmaschine
 
Der Anbau von Hochleistungs-Pappeln als nachwachsender Rohstoff, insbesondere für die thermische Verwertung wird immer wieder diskutiert. Aufmerksamkeit ist der Pappel mit sagenhaften Zuwächsen von 25 fm und mehr in der forstlichen Welt sicher. Am nördlichen Ortsrand von Holnstein hat sich Thomas Grädler diesem Thema gewidmet. Neben einer bereits bestehenden Hybridpappelfläche wird nun eine weitere angepflanzt. Zur Information über den Anbau von schnellwachsenden Pappeln im Kurzumtrieb mit Vorführung einer Pflanzmaschine für Pappelstecklinge dürfen wir alle am Thema interessierte einladen.
  • Freitag, den 20.04.18, Treff um 16:00 Uhr Ortsausgang Holnstein Richtung Mittelreinbach
Dauer ca. 1 1/2 Std. Eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen bei Jörg Berendes unter der Mobil-Nummer 0171 / 68 28 359
 
 
06.04.2018
Schulung Laubholzpflege - Vorführung Holzrückung mit Pferd
 
Pflege von jungen Laubholzbeständen ist für Waldbesitzer in Gegenden mit überwiegend historisch bedingten Nadelholzwäldern oft mit Unsicherheit über die richtige Vorgehensweise verbunden. Dass die Laubholzpflege - gegenüber der Pflege von Nadelhölzern - meist mit geringerem Aufwand verbunden ist und trotzdem Wertholzerzeugung angestrebt werden kann, soll in einer praktischen Schulung am
  • Donnerstag, den 12.04.18, Treff um 17:00 Uhr am Parkplatz Gasthaus “Wulfen” in Kauerhof
gezeigt werden. Im Wald der Kath. Kirchenstiftungswald St. Marien werden Revierleiter Bernhard Raschka vom Forstrevier Sulzbach-Rosenberg und Jörg Berendes von der WBV Sulzbach-Rosenberg die nötigen Grundlagen zum effektiven Vorgehen bei der Jungbestandspflege vermitteln. Jungbestandspflege wird auch vom Staat gefördert. Welche Voraussetzungen dazu erfüllt werden müssen wird ebenso erläutert. Das besondere an der Schulung wird sein, dass Bernhard Raschka das Ergebnis der Auszeichnung im Bestand auch mit der Motorsäge sofort umsetzen wird. So sollen die wesentlichen Grundlagen der Laubholzpflege mit dem Ziel einer Wertholzerzeugung innerhalb 80 Jahren auch praktisch sichtbar werden.
Eingeladen sind alle interessierten Waldbesitzer. Dauer ca. 1 1/2 Std. Eine Anmeldung nicht erforderlich.
 
 
"Ist Pferderückung noch zeitgemäß?" – Diese Frage und viele weitere rund um das Thema Holzbringung mit Pferden werden anhand einer Vorführung veranschaulicht und diskutiert.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten veranstaltet, unter der Leitung der jungen Försterin Veronika Kopfinger, eine Informationsveranstaltung zum Thema Pferderückung. Die Kleintierhofbesitzer Angela Ruppert und Peter Wenisch werden die Veranstaltung mit einer Vorführung zur Pferderückung durch ihrer Haflinger untermauern. Der Geschäftsführer der WBV Illschwang-Birgland, Reinhard Rösel, referiert über seine langjährige Erfahrung aus der Praxis der Holzbringung .
Treffpunkt ist am
  • Samstag, den 14.04.2018, um 14 Uhr der Pendlerparkplatz bei Schwenderöd, Autobahnabfahrt Sulzbach-Rosenberg.
Von dort aus wird direkt in den Wald gegangen. An festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ist zu denken. Hunde haben Leinenpflicht.
Einschlägige Leistungszahlen, regionale Anbieter, Vor- und Nachteile sowie verschiedene Verfahren, wie z.B. ein- oder zweispänniges Rücken, werden vorgestellt. Der Vergleich mit maschinellen Vorgehensweisen wird anschaulich erläutert .
Auch rechtliche Aspekte und Fördermöglichkeiten werden beleuchtet.
Waldbesitzer, Familien und Interessierte sind sehr herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
21.02.2018
Vortrag Gewittersturm im Passauer Land
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Wir dürfen auf folgenden Vortrag zu Impressionen über den Gewittersturm im Passauer Land hinweisen.Bartl1
 

Der Revierleiter Michael Bartl war im vergangenen Herbst bei der Bewältigung des Schadens durch „ Kolle“ im Passauer Land eingesetzt. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat und welche Lehren wir aus diesem Schadereignis auch für unsere Arbeit in unserem Wald ziehen können, wird uns Michael Bartl in einem kurzweiligen und reich bebilderten Vortrag nahebringen.
  • Mittwoch, 28.02. um 19:30 Uhr Forsthof, Gasthaus “Heldrich Am Forsthof”
Herzliche Einladung geht an alle Mitglieder, am Wald Interessierte und Freunde der WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
 
Bilder Michael Bartl
 
 
 
 
 
 
 
 
29.01.2018
Motorsägengrundkurs bei der WBV Sulzbach-Rosenberg startet wieder
Nach nun fast 1 1/2 jähriger Pause startet unser bewährtes Team aus Unfallverhütungsspezialisten, Forstwirtschaftsmeistern und WBV-Geschäftsführern wieder den nächsten Motorsägenlehrgang (Grundkurs).
    • Samstag, 03.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Theorie, Edelsfeld Gasthaus “Goldener Greif”
    • Samstag, 10.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 1, Treff Parkplatz “Hohe Tanne”
    • Samstag, 17.03. um 08:00 - 16:30 Uhr Praxistag Gruppe 2, Treff Parkplatz “Hohe Tanne”
     

Komplette Schutzkleidung am Praxistag ist zwingend erforderlich. Weitere Auskünfte oder Anmeldung zum Motorsägenkurs ist ab sofort in der WBV-Geschäftsstelle möglich.

MS_Kurs_WBV_SuRoBild Jörg Berendes

Individuelle und intensive Schulung durch unsere Forstpraktiker gewährleisten einen hohen Ausbildungsstandard (Bild: Jörg Berendes)

 

12.01.2018
Besuchen Sie unsere Gebietsversammlungen Anfang Februar:
  • Dienstag, 06.02. um 19:30 Uhr Neukirchen, Gasthaus Engelhard (“Ramm”)
  • Mittwoch, 07.02. um 19:30 Uhr Süß, Landgasthof ”Rouherer”
  • Donnerstag, 08.02. um 20:00 Uhr Auerbach, Gasthaus “Hohe Tanne”
Neben dem aktuellen Holzmarkt (Nachfrage, Preise etc.) wollen wir Sie heuer zusammen mit den Revierleitern  der Forstverwaltung über Notwendigkeit, Vorgehen, Kosten und Förderung der Erschließung unserer Wälder mit ganzjährig LKW-fahrbaren Forststraßen, Rückewegen für Forstmaschinen im steileren Gelände und Rückegassen informieren.
 
 
12.01.2018
Vorankündigung Grundkurs Motorsäge
Die WBV Sulzbach-Rosenberg w.V. beabsichtigt im Frühjahr wieder an Wochenenden einen zweitägigen, entgeltlichen Motorsägengrundkurs in Eigenregie anzubieten. Interessenten sollen sich bei der Geschäftsstelle melden. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
 
 
12.01.2018
Die neuen waldbaulichen Förderrichtlinien sind da
Die im vorletzten Rundschreiben der WBV Sulzbach-Rosenberg w.V. angekündigten neuen Richtlinien für Zuwendungen zu waldbaulichen Maßnahmen im Rahmen eines forstlichen Förderprogramms, kurz WALDFÖPR 2018 sind nun vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bekannt gegeben worden. Wer sich vorab über die Möglichkeiten informieren möchte kann unter folgenden Link die Richtlinien und die dazu gehörigen Fördersätze herunterladen:
www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer_portal/048719/index.php
Natürlich stehen zur Beratung über die Fördermöglichkeiten für Waldbesitzer unsere staatlichen Revierleiter auch persönlich zur Verfügung.

 
 
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